E-commerce Archives - what. AG https://what.digital/de/category/e-commerce-de-de/ Tue, 19 May 2026 05:21:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Von NopCommerce zu Shopify Plus: Wie what. Metro Boutique in die E-Commerce-Zukunft führte https://what.digital/de/metro-boutique-shopify-plus-migration/ Tue, 19 May 2026 05:17:08 +0000 https://what.digital/?p=26203 Metro Boutique – eine der bekanntesten Street-Fashion-Marken der Schweiz – gab CHF 250'000 pro Jahr allein für die Wartung eines veralteten NopCommerce-Systems aus. Jede Kampagne, jede Inhaltsänderung, jede Anpassung brauchte Developer-Einsatz. Was das Team wirklich zurückhielt und wie what. den Online-Shop in die Zukunft geführt hat, erfährst du hier.

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Metro Boutique ist laut, farbenfroh und unverwechselbar – aber ihr Online-Shop war keines davon. Was eine der bekanntesten Street-Fashion-Marken der Schweiz zurückhielt, war nicht fehlender Ehrgeiz, sondern eine veraltete Plattform mit explodierenden Kosten. Erfahre hier, wie what. das geändert hat.

Metro Boutique und die ehrliche Rechnung hinter dem Migrationsentscheid

Metro Boutique betreibt 25 Filialen in der Schweiz und spricht eine Zielgruppe zwischen 16 und 34 Jahren an. Der Online-Shop funktionierte – aber eben nur das.

Das NopCommerce-System aus dem Jahr 2015 verursachte CHF 250’000 pro Jahr allein für Wartung. Jede Inhaltsänderung brauchte Developer-Einsatz, Black Friday-Kampagnen mussten manuell um Mitternacht aktiviert werden, Scheduling existierte nicht.

Der primäre Treiber war wirtschaftlicher Natur: Die Plattformkosten machten es zunehmend schwieriger, profitabel zu bleiben.

Phase 0: Erst der Business Case, dann die Migration

what. startete nicht mit Entwicklung, sondern mit einem strukturierten Store Check & Migration Assessment. Ziel war es, datenbasiert zu klären, ob eine Migration zu Shopify überhaupt Sinn ergibt – und wenn ja, wie.

Das Assessment lieferte konkrete Zahlen:

  • 55% TCO-Einsparung über 5 Jahre
  • CHF 2 Mio. projizierte Einsparung über denselben Zeitraum
  • 9 Millionen URLs im bestehenden Shop – davon nur 88’000 indexiert
  • 1.04% Conversion Rate als Ausgangswert

Dieser Business Case war intern vertretbar. Das Management konnte die Entscheidung mit echten Zahlen begründen, nicht mit Bauchgefühl.

Eine weitere Erkenntnis aus dem Assessment: Das starke Branding von Metro Boutique lebte primär in den Filialen. Online wurde die Marke gedämpft. «Same brand, different decibels.»

Die Systemlandschaft vor und nach der Migration

BereichVorher (NopCommerce)Nachher (Shopify Plus)
Shop-SystemNopCommerce (2015)Shopify Plus
ERPEigenentwicklungEigenentwicklung + Intelligix vorbereitet
PIMAkeneo (bestehend)Akeneo – custom Connector (neu)
CRMEmarsysEmarsys (beibehalten)
GeschenkkartenPhysisch, kein Online-EinsatzCustom Payment Method (neu)
Mobile AppEigene App (Katalog + Wishlist)Neue API-Integration
LagerbestandCSV alle 5 Min.CSV-Sync alle 5 Min. (stabil)

Die drei grössten technischen Herausforderungen – und wie what. sie gelöst hat

Komplexe Systemlandschaften haben immer Stellen, die auf dem Papier simpel aussehen und in der Realität es nicht sind. Bei Metro Boutique gab es drei davon.

Akeneo-Connector

Der bestehende Connector war für die spezifische Datenstruktur von Metro Boutique nicht ausreichend. Der Vendor reagierte langsam, die Anpassungsbereitschaft war gering. what. entwickelte einen eigenen Connector – sauber, wartbar, auf die tatsächlichen Anforderungen zugeschnitten.

Das ist eine Situation, die häufiger vorkommt, als man denkt: Off-the-shelf-Lösungen passen selten zu 100 %. Der Unterschied liegt darin, ob man bereit ist, das anzupacken.

Physische Geschenkkarten als Payment Method

Giftcards machen rund 4 % des Online-Umsatzes aus. Shopifys natives Gift Card System ist für physische Filialkarten nicht ausgelegt.

what. entwickelte eine vollständig custom implementierte Payment Method, die den Kartensaldo über den externen Payment Provider MF Group validiert. Das klingt nach einem Detail – aber 4 % Umsatz, die man einfach wegfallen lässt, wäre keine Option gewesen.

Wichtig anzumerken ist, dass der alte Shop bereits über diese Funktion verfügte; unsere Custom-Entwicklung schloss bloss die Lücke auf Shopify-Seite.

App-Wishlist-Synchronisation

Die ursprünglich evaluierte Drittlösung verursachte Synchronisationsprobleme. what. entwickelt aktuell ein eigenes Script. Dieser Punkt ist noch in Umsetzung – und das wird hier bewusst transparent kommuniziert, weil es zum Projektstand gehört.

Timeline: Von Offerte bis Go-Live

Geplanter Launch war Oktober 2025. Tatsächlicher Go-Live: Mitte Januar 2026 – rund 7 Monate nach Projektstart.

Beim Go-Live gab es keine Downtime, keinen Datenverlust, und alle kritischen Integrationen funktionierten einwandfrei.

Das Timing wurde nach hinten verschoben, weil die Qualität der Integrationen Vorrang hatte. Das ist die richtige Entscheidung – ein Go-Live mit offenen kritischen Punkten schafft mehr Probleme als er löst.

Was sich seit dem Launch verändert hat

Denis Spycher von Metro Boutique bringt es auf den Punkt:

«Intern stand bereits seit längerer Zeit die Überlegung im Raum, unser Shop-System zu wechseln – vor allem aufgrund der hohen Fixkosten und der eingeschränkten Flexibilität. Schon ab Tag 1 hatte ich ein sehr gutes Gefühl: Die Zusammenarbeit war effizient, zielorientiert und gleichzeitig angenehm. Mit Shopify haben wir heute deutlich mehr Flexibilität, eine bessere Effizienz im Tagesgeschäft und ein CMS, das schnell, verständlich und einfach zu bedienen ist.»

Die Conversion Rate stieg von 1.04% auf 1.08% in den ersten 90 Tagen. Das klingt nach einer kleinen Zahl, aber auf dem Volumen eines nationalen Fashion-Retailers ist das spürbar.

Was sich qualitativ verändert hat, ist mindestens genauso relevant:

  • Das E-Commerce Team kann eigenständig Kampagnen aufschalten – ohne Developer
  • 95% der Content-Änderungen werden selbstständig umgesetzt
  • Zeitgesteuertes Kampagnen-Scheduling ohne manuelles Aktivieren ist jetzt möglich (muss noch implementiert werden)
  • Die Basis für Personalisation, A/B-Testing und SEO-Optimierung ist gelegt
  • UX / UI verbessert
  • Kostenstruktur nachhaltig verbessert

Und zum Arbeitsalltag des Teams:

«Seit dem Go-Live haben wir deutlich mehr Freiheit und können viel proaktiver agieren. Für viele Themen sind wir nicht mehr auf externe Unterstützung angewiesen, sondern können selbst direkt eingreifen, den Shop optimieren und neue Ideen schnell testen. Ich bin überzeugt, dass Shopify Plus für uns die richtige Entscheidung war.»

Die Plattformkosten liegen heute bei etwa einem Viertel der früheren Ausgaben.

Die wichtigsten Vorteile der Migration zu Shopify Plus

Der vollständige Technologie-Stack

SystemDetails
Shopify PlusE-Commerce Plattform, Checkout-Customization, Shopify Flow (New Arrivals Automatisierung)
AkeneoPIM – täglicher Produkt-Import via custom API-Connector (what.)
ERP (Eigenentwicklung)Bestandssynchronisation via CSV alle 5 Minuten
IntelligixZukünftiges ERP – Anbindung via Netix API vorbereitet
EmarsysCRM, E-Mail-Automation, Loyalty (M-Coins)
MF-Group / PowerpayRechnungskauf
Custom Payment Method*Physische Geschenkkarten – custom entwickelt (what.)
Metro Boutique AppKunden-App – API-Integration via Shopify Storefront API

*Der alte Shop verfügte bereits über diese Funktion; unsere Custom-Entwicklung schloss bloss die Lücke auf Shopify-Seite.

Was dieses Projekt über den richtigen Migrationsansatz sagt

Migrations-Projekte scheitern häufig nicht an der Technologie, sondern daran, dass zu früh mit der Umsetzung begonnen wird, ohne den Business Case zu verstehen.

Das Assessment zuerst war kein netter Zusatz – es war die Grundlage dafür, dass Metro Boutique intern die Entscheidung treffen und vertreten konnte. Erst verstehen, dann entscheiden, dann bauen.

Und wenn ein bestehender Vendor-Connector nicht funktioniert, baut what. eben einen eigenen. Das ist kein Sonderfall, sondern ein Prinzip: Komplexe Systemlandschaften brauchen Lösungen, die wirklich passen.

Planst du eine ähnliche Migration?

Wenn deine Plattformkosten zu hoch sind, dein Team für jede Änderung auf Developer angewiesen ist oder du weisst, dass dein System dich zurückhält – dann ist der erste Schritt ein ehrlicher Blick auf den Status quo.

Genau das bieten unsere Shopify Migration Services an: vom initialen Assessment über die technische Umsetzung bis zum Go-Live und darüber hinaus. Als führende Shopify Plus Agentur der Schweiz mit über 200 realisierten Shops wissen wir, wo die echten Herausforderungen liegen – und wie man sie löst.

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Migration von PrestaShop zu Shopify für Schweizer Händler: Daten, Tools, ROI https://what.digital/de/prestashop-zu-shopify-migration/ Tue, 14 Apr 2026 12:19:31 +0000 https://what.digital/prestashop-to-shopify-migration/ Die Migration von PrestaShop zu Shopify ist erfolgversprechend – aber nur, wenn Timing und Umsetzung stimmen. Die Open-Source-Flexibilität von PrestaShop hat einen versteckten Preis: Jeder Patch, jeder Modulkonflikt und jedes Server-Update belastet dein Team. Dieser Leitfaden zeigt, was diese Migration besonders macht – von der Katalogumstrukturierung bis zur Schweizer MWST und TWINT.

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Eine Shopify-Migration von PrestaShop macht Sinn, wenn die Betriebskosten einer Open-Source-Plattform anfangen, genau die Margen aufzufressen, die eigentlich dein Wachstum finanzieren sollten – und für viele Schweizer Händler kommt dieser Punkt früher als erwartet.

Dieser Leitfaden konzentriert sich auf das, was eine PrestaShop-zu-Shopify-Migration wirklich besonders macht. Den allgemeinen Migrationsprozess und die Kostenstruktur findest du in unserem Shopify-Migrationsleitfaden.

Warum PrestaShop-Händler wechseln

Das Kernproblem ist die Verantwortung für die Komplexität. Jeder Sicherheitspatch, jedes Server-Update und jede Performance-Optimierung landet bei deinem Team. Shopify übernimmt das alles – inklusive PCI-DSS-Level-1-Konformität – für dich.

Das Modul-Ökosystem von PrestaShop macht die Sache noch schwieriger. Die Qualität der Module variiert stark, und über Jahre angesammelte Altmodule stehen häufig miteinander in Konflikt. Upgrades werden dadurch riskant und teuer. Shopify’s App Store ist besser geprüft und verhält sich deutlich zuverlässiger.

Auch das Kombinationssystem – PrestaShops Entsprechung für Produktvarianten – wird bei grösserem Umfang zunehmend unpraktisch. Es unterstützt unbegrenzt viele Kombinationsattribute pro Produkt; Shopify begrenzt Varianten auf drei Optionstypen. Diese Lücke verursacht echten Mehraufwand bei der Migration und ist die am meisten unterschätzte Herausforderung bei einem PrestaShop-Projekt.

Die native Multistore-Funktion von PrestaShop klingt auf dem Papier überzeugend, ist in der Praxis aber komplex zu verwalten. Shopify Markets bietet einen deutlich intuitiveren Ansatz für den Verkauf in mehreren Regionen und Sprachen – besonders relevant für Schweizer Händler, die DE/FR/IT abdecken.

Der Wechsel macht am meisten Sinn, wenn:

  • Dein Team viel Zeit mit Hosting, Updates und Modulwartung verbringt, anstatt sich auf Wachstum zu konzentrieren
  • Dir internes PHP- und PrestaShop-Know-how fehlt und du für routinemässige Änderungen auf externe Entwickler angewiesen bist
  • Du international expandierst und Funktionen für mehrere Währungen, Sprachen und Märkte brauchst – ohne einen eigenen Modul-Stack

Schwieriger zu rechtfertigen ist der Wechsel, wenn dein Shop stark angepasste Module oder komplexe B2B-Preislogik hat, oder wenn dein aktuelles Setup zuverlässig läuft und deine Margen knapp sind.

Wechsel von PrestaShop zu Shopify?

Hol dir in einem kostenlosen 30-minütigen Gespräch Experten-Feedback zu deinem Katalog, deinen Modulen, Übersetzungen und deinem Schweizer Setup. Wir prüfen die Migrationsrisiken, identifizieren mögliche Hindernisse und skizzieren die sinnvollsten nächsten Schritte für deinen Shop.

Was diese E-Commerce-Migration besonders macht

Der Migrationsprozess ähnelt der Migration von BigCommerce zu Shopify und folgt einer Acht-Phasen-Struktur: Audit & Planung → Shop-Einrichtung → Theme-Entwicklung → Datenmigration → App-Einrichtung → QA & Tests → SEO-Vorbereitung → Launch & Überwachung.

Das unterscheidet eine PrestaShop-zu-Shopify-Migration von anderen Migrationen:

Unterschiede in der Datenstruktur spielen hier eine grössere Rolle als bei den meisten anderen Migrationen. PrestaShop verwendet hierarchische Kategorien; Shopify arbeitet mit flachen Kollektionen. Verschachtelte Navigation muss nach der Migration manuell neu aufgebaut werden. Ausserdem wird das einzelne Bestellstatusfeld von PrestaShop auf die separaten Zahlungs- und Fulfillment-Statusfelder von Shopify aufgeteilt – das erfordert eine explizite Zuordnung beim Import.

Das Kombinationssystem ist die technisch anspruchsvollste Herausforderung. Produkte mit mehr als drei Attributtypen müssen vor dem Import umstrukturiert werden – entweder durch das Zusammenführen von Attributen oder durch das Aufteilen von Produkten. Eine Demo-Migration mit Tools wie Prestify oder Cart2Cart ist eine clevere Methode, um solche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Übersetzungsdaten werden nicht automatisch migriert. Plane eine manuelle Übersetzungsphase in Shopify Markets ein, oder nutze Langify oder Weglot, um mehrsprachige Inhalte neu aufzubauen. Für Schweizer Shops, die Deutsch, Französisch und Italienisch abdecken, bietet Langify die grösste Kontrolle. Shopifys natives «Translate & Adapt» ist kostenlos, aber auf zwei automatische Übersetzungen beschränkt – manuelle Übersetzungen sind unbegrenzt.

Auch relevant: Wir haben einen Artikel über die besten Übersetzungs-Apps für Shopify veröffentlicht.

PrestaShop-Themes lassen sich nicht direkt auf Shopify übertragen. Ein neues Theme muss von Grund auf mit Shopify Liquid und JavaScript erstellt werden. Die meisten Händler nutzen diese Gelegenheit, um ihren Shop zu modernisieren – eine kluge Entscheidung.

Was migriert, was nicht – und was braucht noch Arbeit?

Die meisten Kerndaten lassen sich sauber übertragen: Produkte (Titel, Beschreibungen, Bilder, Varianten, SKUs, Preise, Lagerbestand), Kundenkonten, Bestellhistorie, Kollektionen, Blogbeiträge, Seiten und einfache Rabattcodes.

Einige Bereiche erfordern mehr Planung:

  • Produktkombinationen mit mehr als 3 Optionen müssen vor dem Import neu strukturiert werden.
  • Rabattregeln – einfache Codes lassen sich problemlos übertragen; gestaffelte Rabatte, Warenkorb-Regeln und gruppenbasierte Preisgestaltung müssen über Shopify-Apps oder Shopify Functions (nur Plus) neu aufgebaut werden.
  • Der Verlauf der Treuepunkte lässt sich nicht nativ auf Shopify übertragen – plane einen Neustart mit Smile.io oder LoyaltyLion und informiere deine Kunden rechtzeitig über die Änderung.
  • Multistore-Konfigurationen erfordern eine sorgfältige Zuordnung zu Shopify Markets oder separaten Shops.
  • Gruppenbasierte Preisgestaltung – einfache Logik wie «VIPs erhalten 10 % Rabatt» lässt sich inzwischen nativ in Shopify abbilden. Komplexere Szenarien wie feste Preise auf Produktebene pro Gruppe oder gestaffelte Grosshandelspreise erfordern weiterhin Shopify-Plus-B2B-Kataloge oder Apps wie Wholesale Club.

Nicht migrierbar sind URL-Strukturen – eine umfassende 301-Weiterleitungszuordnung ist unverzichtbar – sowie Kundenpasswörter. Aufgrund der Verschlüsselung melden sich Kunden nach der Migration per OTP an: Plane deshalb eine Kommunikationskampagne vor dem Launch.

Direkt zu Shopify Plus migrieren

Wenn du direkt zu Shopify Plus statt zum Standard-Shopify wechselst, lohnt es sich, von Anfang an einige zusätzliche Funktionen einzuplanen.

Checkout Extensibility ermöglicht es dir, benutzerdefinierte Felder, Upsells, die Anzeige von Treuepunkten und komplexe Rabattlogik direkt im Checkout einzubauen – ohne den Kerncode des Checkouts anzufassen. Das ist besonders relevant, wenn dein PrestaShop-Shop eine benutzerdefinierte Checkout-Logik hatte, die sich sonst nicht migrieren lässt.

Höhere API-Ratenlimits sind für Shops mit ERP- oder PIM-Integrationen ein wichtiger Faktor.

Kosten, Tools und schweizspezifische Konfiguration

Agenturgebühren für eine PrestaShop-zu-Shopify-Migration starten in der Regel bei rund CHF 5000 und können bei komplexen Projekten mit ERP-Integrationen, massgeschneiderten Funktionen und vollständiger Theme-Entwicklung auf über CHF 50’000 steigen.

Shopify-Abonnements beginnen bei CHF 25/Monat, während Shopify Plus ab CHF 2000/Monat verfügbar ist.

Ein Kostenpunkt, der regelmässig unterschätzt wird: PrestaShop-Shops mit grossen Kombinationskatalogen erfordern eine umfangreiche Datenumstrukturierung, bevor die eigentliche Migration überhaupt beginnen kann. Das gehört explizit in deinen Projektzeitplan – das lässt sich nicht überspringen.

Für die eigentliche Datenübertragung bietet Matrixify eine detaillierte CSV-basierte Kontrolle über Produkte, Kunden, Bestellungen und Metafelder. Theme-Entwicklung und Datenmigration parallel laufen zu lassen, ist die effizienteste Projektstruktur.

Schweizspezifische Konfigurationen müssen von Tag eins an berücksichtigt werden. Die Schweizer Mehrwertsteuer (MWST) muss in Shopify manuell eingerichtet werden. TWINT – eine der beliebtesten Zahlungsmethoden für Schweizer Kunden – ist inzwischen nativ über Shopify Payments verfügbar.

Auch relevant: Für einen tieferen Einblick in die schweizspezifischen Konfigurationen bei deiner Migration zu Shopify empfehlen wir auch unseren Artikel zur Migration von Odoo zu Shopify.

Lohnt sich die Migration?

Der Wechsel zahlt sich am schnellsten aus, wenn die Wartungskosten für PrestaShop – Hosting, Module, Entwicklerzeit – deine Margen kontinuierlich schmälern, ohne Wachstum zu generieren. Teams, die grundlegende Shop-Änderungen nicht ohne ein Entwickler-Ticket umsetzen können, erzielen den schnellsten ROI.

Schwieriger zu rechtfertigen ist der Wechsel, wenn dein Shop komplexe Kombinationskataloge, tiefgreifende benutzerdefinierte Preislogik oder umfangreiche B2B-Workflows hat. Wenn dein Setup zuverlässig läuft und die Margen knapp sind, braucht die Vorabinvestition einen klaren ROI-Beweis, bevor du dich festlegst.

Richtig gemacht reduziert eine Migration von PrestaShop zu Shopify den Verwaltungsaufwand, verbessert die Checkout-Konversion und gibt deinem Vertriebsteam die Freiheit, unabhängig von technischen Abhängigkeiten zu agieren.

Als erfahrene Shopify-Agentur mit fundiertem Know-how in Schweizer Zahlungskonfiguration, MWST-Einrichtung und Datenmigration übernehmen wir die Komplexität – damit du das nicht tun musst. Vom Audit bis zum Go-Live. Melde dich bei uns, um dein Projekt zu besprechen.

FAQ

Kann ich auf PrestaShop verkaufen, während die Shopify-Migration läuft?

Ja. Die Migration findet in einer neuen Shopify-Umgebung parallel zu deinem aktiven PrestaShop-Shop statt. Dein bestehender Shop bleibt voll funktionsfähig, bis du am Launch-Tag die DNS umstellst – die Umstellung selbst dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Was passiert mit den Hersteller- und Lieferantendaten aus PrestaShop?

Wie gehe ich mit dem Multistore-Setup von PrestaShop um, wenn sich meine Shops stark unterscheiden?

Werden PrestaShop-Produktbewertungen zu Shopify migriert?

Was ist die empfohlene Importreihenfolge bei der Verwendung von Matrixify für eine PrestaShop-Migration?

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Migration von Odoo zu Shopify: Was macht sie besonders? https://what.digital/de/odoo-zu-shopify-migration/ Fri, 10 Apr 2026 03:01:53 +0000 https://what.digital/odoo-to-shopify-migration/ Die Odoo-zu-Shopify-Migration ist kein einfacher Plattformwechsel – du löst deinen Shop aus einem vollständigen ERP heraus. Von Varianten-Diskrepanzen bis zur Preislistenlogik ohne Shopify-Entsprechung: Finde heraus, was sich sauber übertragen lässt und ob ein Hybrid-Setup der klügere Weg ist.

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Eine Odoo-zu-Shopify-Migration ergibt Sinn, wenn dein Online-Shop dein wichtigster Umsatztreiber ist und die Architektur von Odoo dein Sales-Team ausbremst. Dieser Leitfaden konzentriert sich auf das, was diese spezifische Migration wirklich einzigartig macht – den unterschiedlichen Zweck der beiden Systeme, die Besonderheiten der Daten, die strukturellen Unstimmigkeiten und was das in der Praxis bedeutet.

Einen allgemeinen Überblick über den Migrationsprozess und die Kosten findest du in unserem Shopify-Migrationsleitfaden.

Odoo und Shopify sind keine konkurrierenden E-Commerce-Plattformen

Das ist das Wichtigste, was du verstehen musst, bevor du irgendetwas planst: Odoo und Shopify sind für grundlegend unterschiedliche Aufgaben konzipiert.

Odoo ist ein vollwertiges ERP-System. Es verwaltet Buchhaltung, Lager, Fertigung, Personal, Einkauf – und ja, auch E-Commerce. Aber dieses E-Commerce-Modul ist an ein Unternehmensmanagementsystem angehängt. Jede Änderung am Shop erfordert in der Regel Entwicklerunterstützung, und die Benutzeroberfläche spiegelt das wider – sie ist für Power-User konzipiert, nicht für Marketingteams.

Shopify ist das Gegenteil. Der Shop, der Checkout und das Kundenerlebnis sind das Produkt. Dein Marketingteam kann Produkte aktualisieren, Kampagnen starten und Inhalte bearbeiten, ohne eine einzige Support-Anfrage stellen zu müssen.

Die praktische Konsequenz: Wenn E-Commerce dein primärer Umsatztreiber ist, arbeitet die Architektur von Odoo gegen dich. Wenn E-Commerce nur ein Kanal neben Fertigung und komplexer Buchhaltung ist, kann Odoos Integrationswert die Reibungspunkte übersteigen. Ein Hybrid-Setup (mehr dazu später) ist oft der klügere Weg.

Diese Unterscheidung bestimmt auch, was die Migration tatsächlich beinhaltet. Du wechselst nicht zwischen zwei E-Commerce-Plattformen. Du löst die kommerzielle Ebene aus einem ERP heraus und baust sie auf einer spezialisierten Storefront neu auf. Das erfordert eine andere Denkweise – und ein anderes Audit.

Was ist spezifisch für eine Odoo-Migration?

Die Migration selbst folgt einer bekannten Struktur – Audit & Planung → Shop-Einrichtung → Theme-Entwicklung → Datenmigration → App-Einrichtung → Qualitätssicherung & Tests → SEO-Vorbereitung → Launch & Überwachung. Was für Odoo spezifisch ist, passiert innerhalb dieser Phasen.

Die Produktstruktur ist die erste grosse Herausforderung. Odoo verwendet ein Template-Varianten-Modell, das sich nicht sauber auf das Produkt-Varianten-Modell von Shopify abbilden lässt. Produkte mit mehr als drei Attributtypen müssen vor dem Import umstrukturiert werden. SKU-Abgleich ist der zuverlässigste Weg, um Duplikate zu vermeiden – gib dem bei der Datenvorbereitung Priorität.

Die Preislistenlogik macht es wirklich kompliziert. Odoos mehrstufige Preismodelle – kundenspezifische Preise, Mengenrabatte, zeitbasierte Rabatte – haben in Shopify keine direkte Entsprechung. Einfache Regeln gehen mit Apps; komplexe B2B-Preisgestaltung braucht Shopify Plus B2B-Funktionen oder Shopify Functions. Je mehr Ebenen deine Odoo-Logik hat, desto mehr Aufwand beim Neuaufbau.

Benutzerdefinierte Module können nicht übertragen werden. Jede serverseitige Geschäftslogik oder Automation aus Odoo muss in Shopify neu aufgebaut werden – via Flows, Drittanbieter-Apps oder Custom-Entwicklung. Die Audit-Phase identifiziert das alles vor Projektstart.

Buchhaltungsdaten bleiben in Odoo. Rechnungen, Journalbuchungen und die Finanzhistorie sind nicht Teil der Shopify-Migration. Du brauchst ein separates Buchhaltungstool – Bexio, ABACUS oder Xero – für die laufende Buchhaltung nach dem Wechsel.

Das bevorzugte Tool für die eigentliche Datenübertragung ist Matrixify, das dir eine detaillierte CSV-basierte Kontrolle über Produkte, Kunden, Bestellungen und Metafelder ermöglicht. Die empfohlene Importreihenfolge zur Vermeidung von Referenzfehlern: zuerst Kunden → dann Produkte und Varianten → Lagerbestände → historische Bestellungen.

Was migriert, was nicht – und was neu aufgebaut werden muss

Die meisten zentralen E-Commerce-Daten lassen sich problemlos übertragen: Produkte (Titel, Beschreibungen, Bilder, Varianten, SKUs, Preise, Lagerbestände), Kundenkonten, Bestellhistorie, Kollektionen und einfache Rabattcodes.

Einige Dinge erfordern manuelle Arbeit oder einen Neuaufbau:

  • Die Bestellhistorie wird übertragen, verliert aber oft Genauigkeit bei Steueraufschlüsselungen und Zahlungsmetadaten
  • Produkt-Metafelder können migriert werden, erfordern jedoch eine explizite Feldzuordnung
  • Die Odoo-Preislistenlogik muss in Shopify von Grund auf neu aufgebaut werden
  • Treuepunkte lassen sich nicht auf Shopify übertragen – plane einen Neustart mit Smile.io oder LoyaltyLion und informiere deine Kunden rechtzeitig darüber
  • Odoo-Themes lassen sich nicht auf Shopify übertragen; ein neues Theme ist erforderlich

Gar nicht migrierbar sind: Odoo-Buchhaltungsdaten, Kundenpasswörter (Kunden melden sich nach der Migration per OTP an) und Page-Builder-Layouts (es werden nur Rohtexte übertragen). Auch die URL-Strukturen ändern sich, weshalb eine umfassende 301-Weiterleitungsliste unerlässlich ist, um SEO-Rankings zu schützen.

Odoo und Shopify parallel betreiben

Für viele Unternehmen ist eine vollständige Umstellung nicht die richtige Lösung. Besser ist oft ein Setup, bei dem Shopify den Shop und die Auftragsabwicklung übernimmt, während Odoo im Hintergrund weiterhin Buchhaltung, Lagerverwaltung oder Fertigung verwaltet.

Dieser hybride Ansatz funktioniert gut, wenn deine Odoo-ERP-Workflows tief in Abläufe ausserhalb des E-Commerce integriert sind. Bidirektionale Konnektoren können Produkte, Lagerbestände und Bestellungen zwischen beiden Systemen synchronisieren. Der Schlüssel liegt darin, die Datenverantwortung im Voraus klar zu definieren – Produktstammdaten fliessen in der Regel von Odoo zu Shopify, während Auftragsstatus-Updates in die andere Richtung gehen.

Wenn du zu Shopify Plus migrierst

Shopify Plus eröffnet Funktionen, die es wert sind, vom ersten Tag an einzuplanen.

Checkout Extensibility ermöglicht es dir, benutzerdefinierte Felder, Upsells und komplexe Rabattlogik direkt im Checkout hinzuzufügen – ohne den Kerncode anzufassen. So lässt sich die Odoo-Checkout-Logik nachbilden, die sich sonst nicht migrieren lässt.

Native B2B-Funktionen umfassen Firmenkonten, mehrere Einkäufer pro Firma, benutzerdefinierte Preislisten und Nettozahlungsbedingungen (Net 30, Net 60). Für Schweizer B2B-Händler, die auf das B2B-Modul von Odoo angewiesen sind, ist das oft der Hauptgrund für den Wechsel. Höhere API-Ratenlimits spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, wenn du neben Shopify auch ERP- oder PIM-Integrationen betreibst.

Schweizer Konfiguration

Die Schweiz gehört nicht zur EU, daher muss die Schweizer Mehrwertsteuer (MWST) in Shopify manuell konfiguriert werden. Du brauchst alle drei Sätze: 8,1 % (Standardsatz), 2,6 % (Lebensmittel, Bücher, Medikamente) und 3,8 % (Unterkunft). Die aktuellen Schwellenwerte findest du immer unter estv.admin.ch.

TWINT ist seit 2025 nativ über Shopify Payments verfügbar – kein Plugin von Drittanbietern nötig. PostFinance lässt sich über Datatrans oder Payrexx integrieren.

Für mehrsprachige Shops bietet Langify maximale Kontrolle; Shopifys natives «Translate & Adapt» ist kostenlos, aber auf zwei automatische Übersetzungen beschränkt.

Das revidierte Schweizer nFADP (in Kraft seit September 2023) verlangt eine Datenverarbeitungsvereinbarung mit Shopify und eine transparente Kommunikation über den Datenstandort in deiner Datenschutzerklärung. Für die meisten KMU ist das eine Dokumentationsanforderung, kein technisches Hindernis.

Kosten und Zeitaufwand

Agenturhonorare beginnen bei rund CHF 5000 für einfache Projekte und können bei Setups mit komplexen ERP-Anbindungen und benutzerdefinierten Funktionen CHF 50’000+ erreichen. Zu den laufenden Kosten gehören:

  • Shopify-Abonnement: CHF 25/Monat (Basic) bis ~CHF 2’000+/Monat (Plus)
  • Apps, die Odoo-Module ersetzen: typischerweise CHF 100–500/Monat
  • Transaktionsgebühren: 0 % zusätzlich bei Shopify Payments; 0,5–2 % bei Drittanbietern

Einfache Shops mit übersichtlichen Produktdaten benötigen in der Regel 4–8 Wochen. Projekte mit ERP-Anbindungen oder dem Ersatz von Odoo-Modulen durch individuelle Lösungen: 12–16 Wochen.

Was du dir ersparst: Serverwartung, Sicherheitspatches und unerwartete Infrastrukturprobleme.

Lohnt sich der Wechsel?

Die ehrliche Antwort hängt davon ab, welche Rolle E-Commerce in deinem Unternehmen spielt – und genau das unterscheidet die Entscheidung bei Odoo von einer Migration weg von Magento oder Shopware.

Wenn du von WooCommerce oder Shopware migrierst, wechselst du zwischen Plattformen mit ähnlichen Zwecken. Wenn du von Odoo migrierst, triffst du eine strategische Entscheidung darüber, ob dein ERP überhaupt deinen Shop verwalten soll.

Es lohnt sich am schnellsten, wenn E-Commerce dein Haupt-Wachstumshebel ist und Odoos Komplexität den Engpass bildet – vor allem für Teams ohne Entwickler, die keine Shop-Änderungen umsetzen können. Der ROI zeigt sich in der Regel bereits im ersten Jahr.

Weniger eindeutig ist es, wenn die Abläufe tief in die Fertigungs-, Buchhaltungs- oder MRP-Module von Odoo integriert sind. In diesem Fall ist der hybride Ansatz – Shopify als Storefront, Odoo weiterhin für Backend-Abläufe – oft der bessere Weg. Du erhältst die geschäftliche Flexibilität von Shopify, ohne die ERP-Workflows zu kaputt zu machen, die dein Unternehmen am Laufen halten.

Bereit für den Wechsel von Odoo zu Shopify? Als erfahrene Shopify-Agentur mit Know-how in Schweizer Zahlungen, ERP-Integration und Datenmigration übernehmen wir die Komplexität – für dich. Melde dich bei uns, um dein Projekt zu besprechen.

FAQ

Kann ich meine Odoo-Lagerverwaltung nach der Migration zu Shopify behalten?

Ja – das ist tatsächlich eines der häufigsten Setups nach der Migration. Shopify übernimmt den Shop und die Auftragsabwicklung, während Odoo weiterhin die Lagerverwaltung, den Lagerbetrieb oder die Fertigung verwaltet. Bidirektionale Konnektoren sorgen für die Synchronisation zwischen beiden Systemen, wobei Produktstammdaten in der Regel von Odoo zu Shopify fliessen und Auftragsaktualisierungen zurückgeleitet werden.

Was passiert mit der mehrstufigen Preislistenlogik von Odoo während der Migration?

Verursachen Odoo-Produktvarianten mit mehr als drei Attributen Probleme in Shopify?

Wie gehe ich mit der Odoo-zu-Shopify-Migration um, wenn ich auch im B2B-Bereich verkaufe?

Gibt es ein direktes Migrationstool von Odoo zu Shopify?

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WooCommerce zu Shopify: Migrationsleitfaden & Kosten https://what.digital/de/woocommerce-zu-shopify-migration/ Fri, 27 Mar 2026 12:10:15 +0000 https://what.digital/woocommerce-to-shopify-migration/ Der Wechsel von WooCommerce zu Shopify bedeutet, Plugin-Konflikte, Sicherheitspatches und Ausfälle endgültig hinter sich zu lassen. Dieser Leitfaden zeigt, was migriert werden kann, was nicht, welche Kosten realistisch sind – und was Schweizer Händler von Anfang an brauchen. Ob Shopify oder Shopify Plus – Expertentipps, um die richtige Entscheidung zu treffen.

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Die Migration von WooCommerce zu Shopify tauscht einen wartungsintensiven, pluginreichen Stack gegen eine verwaltete Plattform ein, die Infrastruktur, Sicherheit und Skalierung übernimmt – für die meisten Händler lohnt sich dieser Wechsel rasch.

Dieser Leitfaden konzentriert sich speziell darauf, was eine WooCommerce-zu-Shopify-Migration von anderen Plattformwechseln unterscheidet. Einen allgemeinen Überblick über den Migrationsprozess findest du in unserem Shopify-Migration-Leitfaden.

Warum WooCommerce-Händler zu Shopify wechseln

Plugin-Abhängigkeit und «Plugin-Hölle»

Der Hauptgrund ist das, was Entwickler als «Plugin-Hölle» bezeichnen. Ein durchschnittlicher WooCommerce-Shop nutzt 20–30 aktive Plugins, von denen jedes einzelne aktualisiert werden muss – und Plugin-Konflikte sind die häufigste Ursache für Ausfälle bei WooCommerce.

Ein inkompatibles Update kann deinen Checkout unbemerkt lahmlegen – oft genau während einer Kampagne, wenn es am schmerzlichsten ist. Shopify Apps laufen hingegen in einer isolierten, versionskontrollierten Umgebung und minimieren das Risiko eines Shop-Absturzes drastisch.

Sicherheitslücken

Bei WooCommerce musst du den WordPress-Kern, dein Theme, die PHP-Versionen und jedes Plugin aktiv überwachen und patchen. Im Jahr 2023 wurde eine kritische Sicherheitslücke in WooCommerce Payments entdeckt, die Angreifern unbefugten Admin-Zugriff hätte ermöglichen können.

Shopify kümmert sich für dich um all das – einschliesslich der PCI-DSS-Level-1-Konformität, dem höchsten Standard.

Verfügbarkeit und Performance

Shopify bietet über alle Dienste und Regionen hinweg eine Verfügbarkeit von 99,99%. Selbst gehostete WooCommerce-Shops auf Shared Hosting brechen bei Traffic-Spitzen wie Black Friday oder Produktlaunches oft zusammen.

Die durchschnittliche Ladezeit einer WooCommerce-Seite liegt bei 3,7 Sekunden – bereits über der 3-Sekunden-Marke, ab der laut Google 53 % der mobilen Nutzer abspringen. Das bedeutet direkten Umsatzverlust, nicht nur ein lahmes Erlebnis.

Der Checkout von Shopify konvertiert besser

Eine im April 2023 abgeschlossene Studie, die in Zusammenarbeit mit einer der drei grössten globalen Unternehmensberatungen durchgeführt wurde, ergab, dass der Checkout von Shopify den von WooCommerce um 17 % übertrifft. Das ist kein marginaler Unterschied.

Shopify outperformance

Wann der Wechsel sinnvoll ist – und wann nicht

Der Wechsel macht am meisten Sinn, wenn:

  • dein Team viel Zeit mit technischer Wartung statt mit Wachstum verbringt,
  • du bei Shared Hosting an Leistungsgrenzen stösst,
  • du auf mehrere Vertriebskanäle – Instagram, TikTok, Amazon, POS – expandieren möchtest, ohne für jeden separate Plugins zu verwalten.

Er macht weniger Sinn, wenn:

  • dein Shop auf tiefgreifenden WordPress-Integrationen basiert – individuelle CRM-Konnektoren, komplexe Mitgliedersysteme oder ERP-Integrationen, die auf WordPress-APIs aufbauen. Diese auf Shopify neu aufzubauen, kann mehr kosten, als die Migration einspart. Lass zuerst ein technisches Audit durchführen.
  • deine Margen gerade knapp sind – eine ordentliche Migration beinhaltet Agenturgebühren, mögliche Designkosten und Änderungen bei App-Abonnements.

So läuft die WooCommerce-zu-Shopify-Migration ab

Der achtstufige Migrationsprozess

Die achtstufige Struktur einer WooCommerce-zu-Shopify-Migration – Audit & Planung → Einrichtung des Shopify-Shops → Theme-Entwicklung → Datenmigration & Konnektorentwicklung → App-Einrichtung → Qualitätssicherung & Tests → SEO-Vorbereitung → Launch & Überwachung – ähnelt stark dem, was wir in unserem BigCommerce-zu-Shopify-Migrationsleitfaden beschreiben. Die Phasen werden dort ausführlicher erklärt, und der Ablauf entspricht fast identisch einer Migration von WooCommerce zu Shopify.

Theme-Entwicklung und Datenmigration laufen oft parallel – das verkürzt den Gesamtzeitplan, ohne das Risiko zu steigern.

WooCommerce-Migrationen zeichnen sich durch die Audit-Phase aus. WooCommerce-Shops häufen jahrelang Plugin-Logik, Custom Post Types und WordPress-spezifische Daten an. Vor dem Wechsel brauchst du Klarheit: Was treibt den Shop an – und was wird neu gebaut, per Shopify-App ersetzt oder verworfen?

Wenn du zu Shopify Plus migrierst

Ein Abonnement für Shopify Plus ist keine Voraussetzung für die Migration. Aber eine direkte Migration von WooCommerce zu Shopify Plus eröffnet dir mehr Möglichkeiten, die es sich lohnt, von Anfang an einzuplanen.

Mit Checkout Extensibility können Plus-Händler den Checkout mithilfe von UI-Erweiterungen vollständig anpassen – so lässt sich komplexe WooCommerce-Checkout-Logik nachbilden, die sich sonst nicht übertragen lässt.

Native B2B-Funktionen ersetzen WooCommerce-B2B-Plugins vollständig, mit integrierten Firmenkonten, benutzerdefinierten Preislisten und Nettozahlungsbedingungen. 

Shopify Flow übernimmt Automatisierungsworkflows, für die bei WooCommerce normalerweise mehrere Plugins oder benutzerdefinierter Code nötig wären. Plus-Verträge beinhalten zudem höhere API-Ratenlimits, die für komplexe ERP- oder PIM-Integrationen entscheidend sind.

Was migriert werden kann – und was nicht

Die meisten Kerndaten lassen sich problemlos übertragen: Produkte (Titel, Beschreibungen, Bilder, Varianten, SKUs, Preise, Lagerbestand), Kundenkonten, Bestellhistorie, Sammlungen, Blogbeiträge, Seiten und Rabattcodes.

Einige Dinge lassen sich nicht übertragen und erfordern Planung:

  • Kundenpasswörter können aufgrund der Verschlüsselung nicht migriert werden. Kunden müssen sich über einen einmaligen Passcode anmelden, der an ihre E-Mail gesendet wird – plane vor dem Start eine Kommunikationskampagne, um Verwirrung und Support-Anfragen zu vermeiden.
  • Page-Builder-Layouts, die mit Elementor, Divi oder WPBakery erstellt wurden, werden nicht übertragen. Es werden nur reine Textinhalte migriert; Layouts müssen im Theme-Editor von Shopify oder einer Page-Builder-App wie Shogun, PageFly oder GemPages neu erstellt werden.
  • Komplexe benutzerdefinierte Checkout-Logik wird nicht übernommen, kann aber mithilfe von Shopifys Checkout-Erweiterungen neu aufgebaut werden – diese sind nur auf Shopify Plus verfügbar.
  • URL-Strukturen ändern sich zwischen Plattformen. Eine umfassende Redirect-Tabelle schützt deine SEO-Rankings. Ohne korrekte 301-Weiterleitungen riskierst du, jahrelang erarbeitete Positionen zu verlieren.

Kosten: Was du einplanen solltest

Die Migrationskosten variieren je nach Komplexität des Shops erheblich.

Agenturgebühren beginnen bei etwa CHF 5000 für einfache Migrationen und können bei Projekten mit ERP-Integrationen, benutzerdefinierten Funktionen und vollständiger Theme-Entwicklung CHF 25’000–50’000+ erreichen.

Shopify-Abonnements beginnen bei CHF 25/Monat; Shopify Plus beginnt bei CHF 2000/Monat. Plane CHF 100–500/Monat für Apps ein, die deinen WooCommerce-Plugin-Stack ersetzen.

Was du dafür bekommst: keine Hosting-Kosten, keine Sicherheitspatches, keine Plugin-Wartung und eine planbare monatliche Kostenstruktur. Für viele Händler überwiegen die laufenden Einsparungen die Migrationsinvestition bei Weitem.

Schweizer Besonderheiten

Ein paar Dinge, die du von Anfang an richtig konfigurieren musst, wenn du in der Schweiz tätig bist.

Die Schweizer MWST muss manuell konfiguriert werden – Shopify erkennt sie nicht automatisch, wie es bei EU-Ländern über das OSS-System der Fall ist. Die aktuellen Sätze betragen 8,1 % (Standard), 2,6 % (Lebensmittel, Bücher, Medikamente) und 3,8 % (Unterkunft). Aktuelle Schwellenwerte findest du bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung unter estv.admin.ch.

TWINT ist ab 2025 nativ über Shopify Payments verfügbar, womit Plugins von Drittanbietern überflüssig werden.

Für mehrsprachige Shops bietet Langify maximale Kontrolle; Shopifys natives «Translate & Adapt» ist kostenlos, aber auf zwei automatische Übersetzungen beschränkt. Mehr zu Shopify-Übersetzungsapps erfährst du in diesem Leitfaden.

Und wenn du Kundendaten speicherst: Du benötigst gemäss dem revidierten nFADP eine Datenverarbeitungsvereinbarung (DPA) mit Shopify.

Lohnt sich die Migration für deinen Shop?

Meistens lohnt es sich – besonders wenn Plugin-Konflikte oder Serverausfälle deinen Checkout während Kampagnen schon lahmgelegt haben, dein Team nicht technisch ist (ohne festen Entwickler) oder internationale Expansion geplant ist.

Es lohnt sich wahrscheinlich nicht, wenn über 30 % deiner Shop-Funktionen auf massgeschneidertem WordPress-Code beruhen, der komplett neu gebaut werden müsste – oder bei knapper kurzfristiger Budgetsituation.

Migrationen dauern je nach Komplexität 2 Wochen bis mehrere Monate. Die richtige Shopify-Agentur macht den Unterschied – besonders mit Know-how in WooCommerce-Daten, Schweizer Zahlungen und ERP-Integrationen. Falsches Data Mapping und fehlende Redirects sind die teuersten Fallstricke – beides vermeidbar mit guter Vorbereitung.
Bereit für den Wechsel?

Kontaktiere unser Team für deine Migration – wir haben Schweizer Händler vom Audit bis Go-Live begleitet.

FAQ

Beeinflusst die WooCommerce-Migration zu Shopify meine Google-Rankings?

Nur, wenn die 301-Weiterleitungen fehlerhaft sind. URL-Strukturen ändern sich plattformübergreifend – jede alte URL muss korrekt auf ihr Shopify-Pendant zeigen. Mit solider Redirect-Liste und Sitemap-Einreichung in der Google Search Console am Launch-Tag bleibt der SEO-Einfluss meist minimal. Rankings sollten 4–6 Wochen post-Launch genau beobachtet werden.

Kann ich während der Migration weiterhin verkaufen?

Wie gehe ich mit WooCommerce-Produktattributen um, die die Variantenbeschränkungen von Shopify überschreiten?

Was passiert mit meinen WooCommerce-Abonnementkunden während der Migration?

Brauche ich nach der Migration einen Entwickler, um Shopify zu verwalten?

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E-Commerce- und CMS-Migration für BMW Classic https://what.digital/de/bmw-classic-ecommerce-cms-migration/ Fri, 27 Mar 2026 07:10:56 +0000 https://what.digital/bmw-classic-ecommerce-cms-migration/ Die Migration eines 40’000-teiligen Motorradkatalogs für BMW Classic bedeutete vor allem eines: das Bewährte zu bewahren. Wir haben eine moderne, individuelle Storefront entwickelt und Payload CMS integriert – ohne das Altsystem in einem riskanten Schritt zu ersetzen. Das Ergebnis? Ein Ersatzteilshop für Kunden weltweit – auffindbar, schnell und ohne redaktionelle Abhängigkeiten.

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Einen 40’000-teiligen Motorradkatalog von einem Legacy-FileMaker-System auf eine moderne E-Commerce-Plattform zu migrieren, klingt erstmal machbar – bis man merkt, dass im alten System jahrzehntelange Geschäftslogik steckt, die unter keinen Umständen kaputtgehen darf.

Das war die zentrale Herausforderung in unserem Projekt mit BMW Classic: Wie modernisiert man, ohne einen hochspezialisierten, weltweit versendenden Betrieb aus dem Takt zu bringen? Hier erfährst du, was tatsächlich passiert ist – und was wir dabei gelernt haben.

Das eigentliche Problem war nicht die alte Technologie

BMW Classic betreibt einen der spezialisiertesten Online-Shops in der Motorradwelt – Originalteile für alles von Klassikern aus den 1920er Jahren bis hin zu aktuellen Modellen, mit globalem Versand. Die Plattform hatte jahrelang ihren Dienst getan, war aber an ihre Grenzen gestossen:

  • SEO war de facto inexistent. Die Website wurde kaum indexiert, was bedeutete, dass Kunden, die nach Nischen-Ersatzteilen suchten – oft sehr spezifische Suchanfragen – den Shop einfach nicht finden konnten.
  • Inhaltsaktualisierungen waren langsam und riskant.
  • Das System war nicht dafür ausgelegt, moderne Marketing-Workflows oder ein reibungsloses Einkaufserlebnis zu unterstützen.

Die versteckte Komplexität: Ein erheblicher Teil der Geschäftslogik steckte in FileMaker, einem veralteten Datenbanksystem, in dem sich jahrelanges Betriebswissen angesammelt hatte – Produktstrukturen, Kompatibilitätsregeln, Fulfillment-Logik. Das schaltet man nicht einfach ab.

Das Geschäft am Laufen halten und gleichzeitig neu aufbauen

Die wichtigste architektonische Entscheidung, die wir früh getroffen haben, war diese: FileMaker nicht mit einem Big Bang ersetzen. Sondern behutsam darum herum aufbauen.

Das bedeutete, einen dedizierten Sync-Layer zu entwerfen – eine strukturierte Integration, die FileMaker mit der neuen, massgeschneiderten Storefront verbindet, Produkt- und Katalogdaten synchron hält und den Shop vor den Risiken schützt, die mit alten Datenquellen einhergehen. Wenn FileMaker vorübergehend nicht verfügbar ist, läuft der Shop einfach weiter. Diese Stabilität ist nur dank der Abstraktionsebene zwischen beiden Systemen möglich.

Was uns das gelehrt hat: Die Vorbereitung und das Verständnis des bestehenden Systems sind wichtiger als die Technologie, auf die man migriert. Wir haben viel Zeit mit den Architekten des alten Shops verbracht, bevor wir auch nur eine einzige Zeile des neuen geschrieben haben. Diese Investition hat sich direkt in der Qualität der Integration ausgezahlt.

Zwei Systeme, zwei Aufgabenbereiche – warum Payload CMS die richtige Wahl war

Ein Shop wie BMW Classic braucht zwei grundlegend verschiedene Dinge, die parallel laufen: eine strukturierte Commerce-Ebene für Teiledaten, Preise, Kompatibilität und Lagerbestände – und eine flexible Content-Ebene für Landingpages, Kampagnen und redaktionelles Storytelling.

Beides in ein einziges System zu packen, führt auf beiden Seiten zu Kompromissen. Also haben wir sie bewusst getrennt.

Payload CMS wurde zum Content-Zentrum. Es gab dem BMW Classic-Team die Möglichkeit, Marketinginhalte zu veröffentlichen und zu aktualisieren, Kampagnenseiten zu erstellen und redaktionelles Material zu verwalten – ohne für jede Änderung einen Entwickler zu benötigen. Diese operative Unabhängigkeit ist entscheidend, besonders für ein Team, das einen Katalog dieser Grösse verwaltet.

Die individuelle Commerce-Ebene übernahm den Rest: Produktdaten, Checkout, Preisgestaltung und Bestellablauf. Über den Sync-Layer verbunden, gaben beide Systeme zusammen BMW Classic etwas, das sie zuvor nicht hatten – Geschwindigkeit ohne Risiko.

SEO als Produktanforderung, nicht als nachträglicher Einschub

Eine der klarsten Entscheidungen, die wir von Anfang an getroffen haben: SEO als Kernanforderung behandeln – nicht als eine Etappe, die erst nach der Entwicklung angegangen wird. Für einen Shop, der über 40’000 Ersatzteile verkauft, ist organische Auffindbarkeit kein «Nice-to-have». Sie entscheidet darüber, ob man die Long-Tail-Suchanfragen für sich gewinnen kann oder sie komplett verpasst.

In der Praxis hiess das:

  • Eine saubere, indexierbare URL- und Navigationsstruktur vom ersten Tag an
  • Schnelle Seitenladezeiten über Next.js und Digital-Ocean-Infrastruktur
  • Eine skalierbare Metadaten- und Inhaltsarchitektur, die mit dem Katalog wächst
  • Eine Navigation, die echtes Suchverhalten abbildet: von der Modellfamilie über die Kategorie bis zum gesuchten Teil.

Die vorherige Plattform hatte im Grunde keine SEO-Grundlage. Das strukturell zu beheben, anstatt nur zu flicken, war eine der wirtschaftlich relevantesten Massnahmen in diesem Projekt.

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Intuitive Navigation vom Modell zur Kategorie bis zum Ersatzteil.
BMW Classic mobile navigation
Handy-Navigation

Was wir genauso machen würden – und worauf wir genauer achten würden

Das Design und die technische Architektur haben sich gut bewährt. Eine Storefront rund um die echte Customer Journey aufzubauen – das richtige Modell finden, sicher durch die Kategorien navigieren, Teiledetails prüfen, reibungslos kaufen – ist der richtige Ansatz für einen Ersatzteilshop dieser Grösse.

Was wir beim nächsten Mal noch genauer im Blick behalten würden: eine noch gründlichere Dokumentation der FileMaker-Datenstrukturen, bevor die CMS-Migration beginnt. Altsysteme enthalten oft Sonderfälle, die erst unter realen Bedingungen auftauchen. Je gründlicher du das alte System im Voraus abbildest, desto weniger Überraschungen tauchen während der Sync-Tests auf.

Die andere wichtige Erkenntnis – und das gilt über BMW Classic hinaus – ist, dass ein Sync-Layer nicht bloss eine technische Notlösung ist. Er ist ein langfristiges architektonisches Merkmal. Zukünftige Migrationen, Erweiterungen oder der Austausch einzelner Komponenten erfordern keinen Neuaufbau der gesamten Plattform. Besonders wertvoll, wenn das Geschäft wächst und sich verändert.

Wo wir heute stehen

Der Shop ist live, läuft stabil und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Wir arbeiten laufend an SEO-Verbesserungen, UX-Optimierungen und dem Ausbau der Content-Ebene. Ein Projekt wie dieses endet nicht mit dem Launch – es tritt in eine Wachstumsphase ein, und das Fundament muss solide genug sein, um das zu tragen.

Wenn es eine Erkenntnis gibt, die man aus diesem Projekt mitnehmen sollte: Der schwierigste Teil bei der Migration eines Altsystems ist nicht die neue Technologie. Es geht darum, das alte System gut genug zu respektieren und zu verstehen, um sicher darauf aufzubauen.

Arbeitest du mit einer inhaltsreichen Plattform oder überlegst du dir eine CMS-Migration? Unsere Payload CMS Services sind genau für solche Projekte gemacht – komplexe Daten, redaktionelle Unabhängigkeit und kein Big-Bang-Risiko.

Auch relevant: Erfahre, wie wir einen ERP-Shopify-Konnektor entwickelt und den E-Commerce-Shop für Rokker zusammengeführt haben.

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Shopify ↔ SAP S/4 HANA Integration: Was wir beim Aufbau eines massgeschneiderten ERP-Konnektors gelernt haben https://what.digital/de/shopify-sap-s4hana-massgeschneiderter-konnektor/ Wed, 18 Mar 2026 02:28:42 +0000 https://what.digital/shopify-sap-s4-hana-integration-custom-connector/ Shopify mit SAP S/4HANA zu verbinden, ist selten einfach. Der Aufbau eines massgeschneiderten Konnektors hat gezeigt, wo die Komplexität wirklich steckt: in den Lücken zwischen zwei grundlegend unterschiedlichen Datenmodellen. Von Datenanreicherung bis Kauf-auf-Rechnung-Abläufen liegt die eigentliche Arbeit im Detail. Ein ehrlicher Bericht darüber, was wir gebaut haben, was uns ausgebremst hat – und was wir anders machen würden.

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Shopify mit SAP S/4 HANA zu verbinden, klingt erstmal überschaubar – bis man tief in die Dateianreicherungslogik, Sonderfälle bei Zahlungsabläufen und die Koordination zwischen drei Parteien eingetaucht ist. Erfahre hier, was wirklich passiert ist.

Was wir entwickelt haben: Eine Live-Datenbrücke zwischen Shopify und SAP S/4 HANA

Die Rausch GmbH brauchte eine vollautomatische Verbindung zwischen ihrem Shopify-Plus-Shop und SAP S/4 HANA. Keine manuellen Exporte, keine Spreadsheet-Übergaben.

Wir haben einen massgeschneiderten SAP-Konnektor entwickelt, der vier Kernaufgaben übernimmt: Bestellungen, Zahlungsbedingungen, Sendungsverfolgungsnummern und Bestandsabgleich. In Zusammenarbeit mit Eddyson – einem externen SAP-Integrationspartner – haben wir die Shopify-Seite übernommen, während Eddyson die Verbindung zu SAP hergestellt hat.

Der Ablauf funktioniert so:

  • Shopify sendet Bestelldaten per Webhook an unseren Konnektor
  • Wir reichern die Dateien mit fehlenden Informationen an und legen sie auf einem FTP-Server ab, von dem Eddyson sie abholt
  • In die andere Richtung sendet SAP Sendungsverfolgungs- und Bestandsaktualisierungen an Eddyson, das sie an uns weiterleitet – wir reichern sie an und übertragen sie zurück nach Shopify

Ein sauberer Kreislauf – wenn er funktioniert.

Dateianreicherung und Zahlungsabläufe: Hier liegt die eigentliche Komplexität

Der Shopify-Bestell-Webhook liefert nicht alles, was SAP S/4 HANA braucht – und genau diese Lücke war für den Grossteil der Arbeit verantwortlich.

Barcodes zum Beispiel sind nicht Teil der Bestelldaten. Der Konnektor geht jede einzelne Position durch, löst einen zusätzlichen API-Aufruf mit der Varianten-ID aus und holt den Barcode separat. Gleiche Logik bei Geschenkkarten: Wir erkennen den Namen des Zahlungsgateways, rufen den Transaktions-Endpunkt auf und holen die Geschenkkartendaten, bevor die Datei verpackt wird.

Jeder dieser Schritte ist für sich genommen nicht komplex. Aber wenn du Felder zwischen zwei Systemen mit grundlegend unterschiedlichen Datenmodellen abbildest, summiert sich das schnell.

Kauf auf Rechnung erforderte eine komplett eigene Lösung. SAP behandelt diese Bestellungen mit einer Liefersperre – die Bestellung existiert, wird aber erst versandt, wenn die Zahlung bestätigt ist. Das bedeutete, dass orders/create und orders/paid nicht demselben Ablauf folgen konnten. Wir haben zwei separate Abläufe gebaut, die jeweils unterschiedliche nachgelagerte Logik auslösen. Das SAP-Verhalten sauber zu dokumentieren hat länger gedauert als erwartet.

Projektkoordination zwischen drei Parteien: Die versteckten Kosten mangelnder Abstimmung

Jedes Projekt mit einem Kunden, einer Agentur und einem externen Integrationspartner hat natürliche Reibungspunkte. Die Mapping-Entscheidungen brauchten Zeit zum Festlegen, und manche Verzögerungen entstanden weniger durch die technische Arbeit selbst als durch das Warten auf Abstimmung zwischen den Parteien.

Wir haben das gemeistert – aber es hat uns etwas Wichtiges darüber gelehrt, wie solche Projekte von Anfang an aufgesetzt werden sollten.

Was wir bei einer Shopify-ERP-Integration anders machen würden

Wir sind ohne detaillierte Anforderungsliste oder Zeitplan mit Meilensteinen in dieses Projekt gegangen. Das hat uns Zeit gekostet.

Vorab-Dokumentation ist unabdingbar. Wenn du zwischen Shopify, einem massgeschneiderten Konnektor und einem externen SAP-Middleware-Partner koordinierst, kommt Unklarheit teuer zu stehen. Eine Anforderung, die für eine Partei selbstverständlich erscheint, ist für eine andere neu.

Ein paar Dinge, die wir bei jeder Shopify-ERP-Integration mittlerweile als unverzichtbar ansehen:

  • Eine detaillierte Anforderungsliste vor dem Start – besonders für Zahlungsabläufe, Steuerlogik und Sonderfälle wie Geschenkkarten oder individuelle Zahlungsmethoden.
  • Ein gemeinsamer Slack-Kanal, in den alle Beteiligten vom ersten Tag an eingebunden sind – wenn der Kontext über E-Mails und Anrufe verstreut ist, bremst das alles aus.
  • Daten-Mapping früh und detailliert abschliessen – die Lücke zwischen dem, was Shopify sendet, und dem, was SAP erwartet, kostet Projekte Wochen.

Die wichtigsten Erkenntnisse für deine Shopify-SAP-Integration

Wenn du eine Shopify-SAP oder eine umfassendere Shopify-ERP-Integration mit einem externen Middleware-Partner planst, hier die Kurzfassung dessen, was uns dieses Projekt gelehrt hat:

  • Anforderungen vor dem Start definieren – kein grober Umfang, sondern eine konkrete Liste: Zahlungsabläufe, Steuerlogik, Sonderfälle.
  • Daten frühzeitig abbilden – die Feldunterschiede zwischen Shopify und SAP sind real und brauchen Zeit, um sie sauber zu lösen.
  • Auf einem Stack aufbauen, den du auch warten wirst – technische Schulden aus alten Codebasen tauchen als Migrationskosten auf, nicht «ob», sondern «wann».
  • Einen gemeinsamen Kommunikationskanal vom ersten Tag an – wenn drei Parteien schnell auf einen Stand kommen müssen, bremst asynchrone Fragmentierung den Schwung.

Der Konnektor funktioniert. Die Lektionen haben sich gelohnt.

Für die Rausch GmbH haben wir auch das gesamte Spektrum unserer Shopify-Servicesumgesetzt – den Aufbau ihres Shopify-Plus-Shops, die Migration von Shopware 5 und die Implementierung eines massgeschneiderten Produktkonfigurators für ihre Pick&Mix-Lösungen. Der ERP-Konnektor ist Teil eines grösseren, funktionierenden Ökosystems.

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Dataforce (Palos) ERP-Konnektor Redesign & Shopify-Shop Merge: Rokker-Projektbeispiel https://what.digital/de/erp-konnektor-shop-merge-rokker/ Wed, 11 Feb 2026 13:36:01 +0000 https://what.digital/erp-connector-store-merge-rokker/ Als der Dataforce-ERP-Konnektor von Rokker immer wieder ausfiel, haben wir ihn komplett neu aufgebaut und die Shopify-Shops des Unternehmens zusammengeführt – wodurch die monatlichen Kosten um CHF 2000 gesenkt werden konnten. Die neue ERP-Integration ging im Dezember 2025 live, aber Unstimmigkeiten bei der Preisberechnung und Rundungsdifferenzen hätten die Automatisierung fast zum Scheitern gebracht. Hier erfährst du, was der PoC ergeben hat, wie wir den Konnektor repariert haben und warum es wichtig ist, deine Marketingagentur frühzeitig einzubeziehen.

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Die Rokker Company AG brauchte eine stabile ERP-Shopify-Verbindung, aber ihre Dataforce (Palos)-Integration funktionierte einfach nicht richtig. Bestellungen wurden komplett manuell bearbeitet, die Preisberechnungen sorgten für Chaos und das ganze Setup kostete sie Umsatz.

Wir haben den Konnektor komplett neu aufgebaut, ihre Shops zusammengeführt und die monatlichen Kosten um 2000 CHF gesenkt. Hier erfährst du, was wirklich passiert ist.

Der Konnektor ging live – aber nicht ohne Probleme

Mitte Dezember 2025 haben wir den neuen ERP-Konnektor aufgesetzt. Er hat ein veraltetes FTP-basiertes System ersetzt, das auf benutzerdefiniertem ColdFusion-Code und einer Shopify-API-Version aus dem Jahr 2020 basierte.

Das alte Setup? Höchstens rudimentär funktionsfähig. Die Lagerbestände waren falsch, die Übermittlung von Bestellungen funktionierte regelmässig nicht und niemand konnte nachvollziehen, wo es zu Problemen kam.

Der neue Konnektor hat die Lage stabilisiert – aber nicht sofort. Die ersten zwei Wochen des Jahres 2026 haben wir damit verbracht, Sonderfälle und Synchronisierungsprobleme zu beheben. In der zweiten Woche lief dann alles reibungslos.

Die Lektion: Selbst wenn man etwas richtig neu aufbaut, muss man mit einer Übergangsphase rechnen. FTP-Abhängigkeiten und veraltete APIs verschwinden nicht einfach – sie verbergen Probleme, die man erst entdeckt, wenn echte Bestellungen eingehen.

Unterschiede bei der Preisberechnung hätten fast die Automatisierung zum Scheitern gebracht

Hier etwas Interessantes: Shopify berechnet B2C-Preise inklusive Mehrwertsteuer pro Position. Dataforce berechnet B2B-Preise ohne Mehrwertsteuer.

Klingt überschaubar, oder? Falsch.

Aufgrund von Rundungsdifferenzen stimmten die Summen zwischen den Systemen nicht überein. Dataforce konnte keine Rechnungen automatisch erstellen, weil die Zahlen nicht stimmten – manchmal nur um Rappenbeträge, aber genug, um den gesamten Prozess zu blockieren.

Wir mussten die Berechnungslogik auf beiden Seiten angleichen, fehlende Mehrwertsteuersätze im ERP hinzufügen und unvollständige Versandkostendaten korrigieren. Erst dann konnten Bestellungen ohne manuelles Eingreifen abgewickelt werden.

Was wir jedem raten würden, der eine ERP-Integration durchführt: Teste deine Preisberechnungslogik mit realen Bestellungen, bevor du live gehst. B2C/B2B-Unstimmigkeiten, Rundungsregeln und die Handhabung von Steuern führen zu Problemen, die in Modellen nie sichtbar werden.

Die Zusammenlegung der Shops hat Budget eingespart und Abläufe vereinfacht

Die Rokker Company AG hat mehrere Shopify-Shops parallel betrieben. Unterschiedliche Preise, unterschiedliche Apps, sich überschneidende Funktionen – und monatliche Kosten, die sich summierten.

Wir haben alles zu einer übersichtlicheren Struktur zusammengefasst, die Preise über alle Märkte hinweg harmonisiert und unnötige App-Abonnements gekündigt. Allein dadurch konnten wir rund 2000 CHF pro Monat einsparen.

Die Zusammenlegung selbst war Ende Dezember 2025 abgeschlossen. Ein Shop weniger zu verwalten bedeutet weniger Fehler, weniger Verwaltungsaufwand und klarere Daten.

Der Kompromiss: Die Zusammenlegung von Shops klingt einfach, bis man sich mit Zahlungsanbietern, Steuervorschriften und Marketing-Tracking auseinandersetzen muss. Das bringt uns zu…

Subdirectories wurden blockiert – von einer externen Agentur

Wir haben eine ordentliche Shopify Markets-Struktur mit Unterverzeichnissen (ch-de, de-de, at-de usw.) entworfen und vorbereitet. Saubere URLs, bessere Suchmaschinenoptimierung, ordentliche Marktsegmentierung.

Alles war startklar, aber es kam zu einer Verzögerung. Warum? Die Performance-Marketing-Agentur wurde nicht rechtzeitig informiert. Die Anweisungen kamen über einen Mittelsmann, was für Verwirrung und Verzögerungen sorgte – bis das Problem endlich gelöst war.

Die Erkenntnis: Wenn du Shops zusammenführst oder Märkte umstrukturierst, beziehe alle mit ein, die mit URLs, Tracking oder Werbekampagnen zu tun haben. Marketingagenturen brauchen Vorlaufzeit – und Überraschungen bringen den Startplan durcheinander.

Was noch offen ist (und warum es wichtig ist)

Das folgende Problem ist noch nicht geklärt:

Das interne Dataforce-Mapping für einige kundenspezifische Besonderheiten kann nur auf drei Arten gelöst werden: Erweiterung der Bestell-API, Änderung von internen Prozessen bei Rokker oder Erstellung eines benutzerdefinierten Mappings innerhalb von Dataforce selbst.

Wir haben die Möglichkeiten dargelegt. Die Entscheidung liegt beim Kunden.

Warum das für dich wichtig ist: Selbst wenn die technische Arbeit erledigt ist, hängt es von der organisatorischen Abstimmung ab, ob du das, was du entwickelt hast, auch tatsächlich nutzt. Plane Zeit für die interne Koordination ein – das geht selten schnell.

Was tatsächlich funktioniert hat

Trotz der Schwierigkeiten hat das Projekt Früchte getragen:

  • Konnektor live und stabil – Bestellungen, Lagerbestände und Kundendaten werden zuverlässig übertragen
  • Shop-Merge abgeschlossen – übersichtlichere Struktur, einheitliche Preisgestaltung
  • 2000 CHF monatliche Einsparungen – durch App-Konsolidierung und intelligentere Tools
  • Automatisierter GLS-Versand – Etiketten, Sendungsverfolgung und Importe funktionieren ohne manuelle Schritte

Der Konnektor hat gezeigt, dass selbst chaotische ERP-Situationen (veraltete APIs, nicht übereinstimmende Berechnungslogik, unvollständige Stammdaten) behoben werden können – wenn man bereit ist, sich mit den Details auseinanderzusetzen und alles ordentlich neu aufzubauen.

Wichtigste Erkenntnisse

Beginne mit einem Proof of Concept. Wir haben das gemacht und konnten so frühzeitig Unstimmigkeiten bei der Preisberechnung aufdecken. Ohne diese PoC-Phase hätten wir diese Rundungsprobleme erst in der Produktion entdeckt – was viel schlimmer gewesen wäre.

Berücksichtige von Anfang an auch die nicht offensichtlichen Dinge. Adressen-Logik, Mehrwertsteuerabwicklung, Regeln zur Kundenerfassung – das ist zwar nicht besonders spannend, aber genau hier scheitern Projekte oft. Erstelle vom ersten Tag an eine Checkliste.

Beziehe alle Beteiligten vor dem Shop-Merge mit ein. Marketingagenturen, Zahlungsanbieter, Analyseteams – wenn sie mit URLs oder Tracking zu tun haben, müssen sie in die Planung einbezogen werden.

Wichtig: Die Anpassung von ERP-Systemen verursacht zusätzliche Kosten, die in der Regel nicht durch Agenturangebote abgedeckt sind.

Wenn du eine Shopify-ERP-Integration in Betracht ziehst oder einen Shop-Merge planst, schau dir unsere Shopify-Services an und erfahre, wie wir solche Projekte angehen.

Lesetipp: Erfahre mehr über die Verbindung deines Shopify-Shops mit ERP-Systemen.

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Quick Wins zur Conversion-Rate-Optimierung auf Shopify https://what.digital/de/conversion-rate-optimieren-shopify/ Mon, 02 Feb 2026 18:54:20 +0000 https://what.digital/?p=24440 Die Conversion-Rate zu steigern ist auf Shopify einfacher als gedacht – mit gezielten Quick Wins holst du mehr aus deinem bestehenden Traffic heraus, ohne teure Werbekampagnen. Gerade für Schweizer Shops gibt es spezifische Massnahmen, die schnell messbare Ergebnisse liefern. Dieser Artikel zeigt dir praxiserprobte Strategien zur Conversion-Rate-Optimierung, die du sofort umsetzen kannst.

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Die Conversion-Rate (CVR) optimierst du auf Shopify durch gezielte Quick Wins wie bessere Produktseiten, einen vereinfachten Checkout und smarte Pop-up-Strategien – oft ohne grossen technischen Aufwand. Für Schweizer Shops ist das besonders relevant, weil du hier mit wenigen Anpassungen messbare Verbesserungen erzielen kannst.

Die Conversion-Rate zeigt dir, wie viele deiner Besucher tatsächlich kaufen. Im Durchschnitt liegt sie bei Shopify-Shops zwischen 1,4 und 1,8 % – aber mit den richtigen Massnahmen holst du deutlich mehr raus.

Warum Conversion-Rate-Optimierung in Shopify so wichtig ist

Jeder zusätzliche Besucher, den du in einen Käufer verwandelst, ist bares Geld wert – ohne dass du mehr für Werbung ausgeben musst. Gerade in der Schweiz, wo Traffic teuer ist, lohnt sich jede Optimierung doppelt.

Schweizer Besonderheiten

Häufige CVR-Killer in Schweizer Shops sind erforderliche AGB-Haken im Checkout. Ersetze sie durch einen einfachen Text wie «Durch Klicken auf BESTELLEN erklären Sie sich mit unseren AGBs einverstanden» – das reduziert Abbrüche erheblich.

Auch mehrsprachige Shops haben Vorteile: Wer Deutsch, Französisch und Italienisch anbietet, erreicht mehr Schweizer Kunden. Übersetzungsapps für Shopify helfen dir dabei, deinen Shop mehrsprachig aufzubauen.

Quick Win 1 – Produktseiten für maximale Wirkung optimieren

Deine Produktseiten sind dein digitales Schaufenster und entscheiden oft in Sekunden über Kauf oder Absprung. Hochwertige Bilder aus verschiedenen Winkeln, Videos und klare Produktbeschreibungen sind Pflicht.

Typische Fehler bei Schweizer Shops: CTAs sind zu schwach, Buttons nicht farblich abgegrenzt und Bullet Points fehlen komplett. Bullet Points sind Gold wert – sie zeigen auf einen Blick die wichtigsten Nutzen eines Produkts.

Für mehrsprachige Produktbeschreibungen gilt: Halte es einfach. Fokussiere auf Bullet Points, die zielgerichtet und klar geschrieben sind – in Deutsch, Französisch und Italienisch.

Quick Win 2 – Checkout-Prozess radikal vereinfachen

Der Checkout ist die letzte Hürde vor dem Kauf – und hier scheitern viele Shops. Ein komplizierter Checkout kostet dich direkt Geld.

Typische Checkout-Abbruchgründe in der Schweiz: Fehlende Zahlungsmethoden wie TWINT oder Kauf auf Rechnung. Der Checkout ist zu lang (mehrere Seiten) oder verlangt unnötige Pflichtfelder wie Geburtsdatum oder Registrierung.

Checkout-Abbrüche kannst du auch über den One-Page-Checkout reduzieren. Dabei fasst Shopify den gesamten Kaufprozess auf eine einzige Seite zusammen, auf der Kunden Kontaktdaten, Versandinformationen und Zahlungsinformationen in einem Schritt eingeben können.

Shopify Plus bietet erweiterte Checkout-Anpassungen über Extensibility. Du kannst zusätzliche Felder einbauen oder Zahlungsarten regional einschränken – perfekt für komplexere Shops.

Die empfohlene Zahlungsarten-Reihenfolge für Schweizer Shops: TWINT zuerst, dann Kreditkarte, eventuell PayPal, Kauf auf Rechnung und der Rest. TWINT ist für mobile Käufe unverzichtbar – über 70 % der Transaktionen laufen auf Smartphones.

Quick Win 3 – Smarte Pop-up-Strategien einsetzen

Pop-ups können sehr wirkungsvoll sein – wenn du sie richtig einsetzt. Exit-Intent-Pop-ups fangen Besucher ab, die gerade die Seite verlassen wollen, und bieten ihnen einen Last-Minute-Rabatt oder kostenlosen Versand.

Typische Pop-up-Fehler: Sie erscheinen zu früh, sind zu aufdringlich oder nerven einfach. Ein Pop-up direkt beim Seitenaufruf vertreibt Besucher, statt sie zu Kunden zu machen.

Rechtliche Aspekte in der Schweiz: Das Datenschutzgesetz ist weniger streng als die DSGVO, aber bei internationalem Traffic brauchst du trotzdem ein Cookie-Banner. Informiere klar über Datennutzung – das schafft Vertrauen.

Weitere Quick Wins für mehr Conversion

PageSpeed Insights zeigt dir, wo dein Shop langsam ist. Bildoptimierung, weniger JavaScript und bessere Core Web Vitals (LCP, Layout Shifts) machen deinen Shop schneller – und schnellere Shops konvertieren besser.

Social Proofs wie Produktbewertungen sind ein Muss. Apps wie judge.me sammeln automatisch Reviews und zeigen sie prominent auf Produktseiten. Kunden wollen sehen, dass andere bereits zufrieden sind – besonders bei höherwertigen Produkten.

Content-Verbesserungen bei CTAs, Menüpunkten und Navigation fallen oft unter den Tisch. Ein klarer «Jetzt kaufen»-Button in auffälliger Farbe macht mehr Unterschied, als du denkst.

A/B-Testing zeigt dir, was wirklich funktioniert. Teste verschiedene Headlines, Produktbilder oder Button-Farben – und lass Daten entscheiden, nicht Bauchgefühl.

Unverzichtbare Tools & Apps für Shopify-CRO

Shopify Bundles hilft dir, Produktpakete zu schnüren und den durchschnittlichen Warenkorbwert zu erhöhen. Kunden kaufen lieber ein Bundle für 100 Franken als drei Einzelprodukte für je 35 Franken.

Shopify Flow automatisiert Prozesse wie Bestandswarnungen oder Kundensegmentierung. Das spart Zeit und reduziert Fehler.

Search & Discovery verbessert die Shop-Suche und macht es Kunden leichter, das zu finden, was sie suchen. Die native Shopify-Lösung ist kostenlos und funktioniert gut.

Die Seal Subscriptions-App ermöglicht Abo-Modelle für wiederkehrende Käufe. Besonders für Verbrauchsprodukte ideal – und es sorgt für planbare Umsätze.

Die 3 besten Shopify Apps zur Steigerung der Conversion Rate geben dir noch mehr Inspiration für deine CRO-Strategie.

Shopify Plus für grössere Unternehmen – Enterprise-CVR-Optimierung

Ab etwa 1 Million Franken Jahresumsatz lohnt sich Shopify Plus – davor macht es meist keinen Sinn. Allerdings muss das individuell betrachtet werden, je nach Verkaufsvolumen und Komplexität.

Shopify Plus bietet erweiterte B2B-Funktionen, bessere API-Limits und Priority-Support. Für grössere Shops mit komplexen Anforderungen praktisch unverzichtbar.

Die niedrigeren Transaktionsgebühren bei Plus (ab 2,3 % statt 2,55 %) sparen bei hohen Umsätzen schnell mehrere tausend Franken jährlich.

Häufigste Fehler, die Kunden vor der Zusammenarbeit gemacht haben

In über 200 Projekten haben wir zahlreiche Shops analysiert und dabei immer wieder dieselben typischen Kundenfehler beobachtet:

  • Die Struktur der Seite ist oft falsch: Navigation, CTAs und USP-Positionierung sind unklar. Eine klare Struktur führt zu höheren Conversions – das ist kein Hexenwerk, wird aber oft vernachlässigt.
  • Die Geschwindigkeit der Seite leidet unter schweren Bildern, ungenutzten JavaScript-Dateien und schlechtem Rendering. PageSpeed Insights zeigt dir die Probleme.
  • Die Customer Journey wird nicht anhand messbarer Ergebnisse optimiert. Ohne A/B-Testing weisst du nicht, ob deine Änderungen wirklich funktionieren.

Als erfahrene Shopify-Agentur helfen wir dir, diese Fehler von Anfang an zu vermeiden. Wir kennen die Stolpersteine und zeigen dir, welche Anpassungen für dein Geschäftsmodell sinnvoll sind.

Die Conversion-Rate-Optimierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer regelmässig testet und optimiert, holt Jahr für Jahr mehr aus seinem Shop heraus.

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Shopify Markets & internationale Preislogik für erfolgreichen internationalen Verkauf https://what.digital/de/shopify-markets-internationale-preislogik/ Tue, 20 Jan 2026 10:55:27 +0000 https://what.digital/?p=24264 Shopify Markets ermöglicht internationalen Verkauf aus einem zentralen Admin – ohne separate Shops pro Land. Du steuerst Währungen, Preise und Zahlungsmethoden marktspezifisch und profitierst von automatischer, prozentualer oder fixer Preislogik. Besonders für Schweizer Händler mit DACH-Ambitionen bietet das System clevere Lösungen für Währungsrisiken und lokale Besonderheiten.

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Shopify Markets ist dein zentrales Tool für internationalen Verkauf – du verwaltest alle Märkte aus einem Admin und steuerst Währungen, Preise und Zahlungsarten pro Land. Die Preislogik lässt sich automatisch, prozentual oder als Fixpreis gestalten. Dabei benötigst du kein Shopify-Plus-Abo – internationale Expansion lässt sich also auch für kleinere Shops kostengünstig realisieren.

Dieser Artikel zeigt dir, wie Shopify Markets funktioniert, welche Preisstrategien es gibt und worauf du als Schweizer Händler achten solltest.

Was ist Shopify Markets und wie funktioniert es?

Shopify Markets ist die integrierte Lösung für internationalen Verkauf. Statt für jedes Land einen separaten Shop aufzusetzen, verwaltest du alle Märkte zentral aus einem Admin.

Die Grundidee: Du definierst verschiedene Märkte (z. B. Schweiz, Deutschland, Österreich) und legst für jeden Markt Währung, Preisberechnung, Zahlungsmethoden und Versandoptionen fest. Shopify erkennt automatisch anhand der IP-Adresse, aus welchem Land ein Besucher kommt.

Der Kunde sieht Preise in seiner lokalen Währung, kann mit bevorzugten Zahlungsmethoden bezahlen und erhält transparente Versandkosten. Das schafft Vertrauen und erhöht die Conversion.

Für wen ist Shopify Markets gedacht?

  • Shopify-Einsteiger mit internationaler Ausrichtung
  • Bestehende Händler bei der Expansion (z. B. von Schweiz auf DACH)
  • Migrations-Projekte von WooCommerce, Magento oder anderen Systemen

Markets ist kostenlos in allen Plänen ausser dem Starter-Plan verfügbar. Du zahlst keine zusätzliche Lizenzgebühr – nur die üblichen Währungsumrechnungsgebühren bei Transaktionen.

Shopify Managed Markets, früher «Markets Pro», ist übrigens nur für US-Händler verfügbar – als Schweizer Merchant nutzt du Standard-Markets, was für erfolgreichen internationalen Verkauf völlig ausreicht.

Internationale Preislogik: So steuerst du Preise für verschiedene Märkte

Die Preisgestaltung für internationale Märkte ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen. Shopify Markets bietet dir drei Ansätze, die du auch kombinieren kannst.

Automatische Währungsumrechnung

Du pflegst Preise nur in deiner Heimatwährung (z. B. CHF) und Shopify rechnet sie automatisch in die Zielwährung um.

Vorteile:

  • Minimaler Pflegeaufwand
  • Ideal für grosse Sortimente 
  • Wechselkursänderungen automatisch berücksichtigt

Nachteile: 

  • Preise wirken «krumm» (97.50 CHF statt 99 CHF) 
  • Keine Kontrolle über psychologische Preisschwellen
  • Wechselkursschwankungen führen zu unerwünschten Änderungen

Wir empfehlen diese Methode bei grösseren Sortimenten (500+ Produkte), häufigen Preisänderungen oder primär B2B-Commerce, bei dem runde Preise weniger wichtig sind.

Länderspezifische Fixpreise

Du legst für jeden Markt individuelle, feste Preise fest. Ein Produkt kostet dann z. B. genau 99 CHF in der Schweiz, 89 EUR in Deutschland und 79 GBP in Grossbritannien – unabhängig vom Wechselkurs.

Vorteile: 

  • Volle Kontrolle über psychologische Preise 
  • Marktbesonderheiten (wie höhere Kaufkraft in der Schweiz) berücksichtigen
  • Kunden vertrauen runden Preisen

Nachteile: 

  • Hoher manueller Pflegeaufwand 
  • Bei Wechselkursschwankungen musst du Preise manuell anpassen 
  • Risiko veralteter Preise

Die Herausforderung: Viele kleinere Merchants setzen auf Fixpreise wegen der Kontrolle. Die Preise aktuell zu halten wird aber schnell zur Vollzeitaufgabe.

Wir empfehlen Fixpreise bei überschaubaren Sortimenten (unter 100-200 Produkte), stabilen Marktbedingungen und genug Ressourcen für regelmässige Preis-Reviews.

Prozentuale Preisanpassungen

Der Mittelweg: Du nutzt automatische Währungsumrechnung, passt die Preise aber prozentual an. 

Beispiel: Basispreis 100 CHF → automatisch umgerechnet in EUR → plus 15% Aufschlag.

Vorteile: 

  • Balance zwischen Automatisierung und Kontrolle 
  • Ideal, um Kostenunterschiede abzubilden (höhere Versandkosten, Zölle)
  • Weniger Pflegeaufwand als Fixpreise

Nachteil: 

  • Preise bleiben krumm
  • Erfordert strategische Überlegung zum Aufschlag pro Markt

Wir empfehlen diese Methode bei grösseren Merchants mit spezifischen Kostenfaktoren (Logistik, Steuern, Marktbedingungen).

In der Praxis: Oft sehen wir hybride Ansätze – Fixpreise für 3-4 Hauptmärkte (DACH), automatische Umrechnung für alle anderen, prozentuale Anpassungen für Märkte mit höheren Logistikkosten.

Schweizer Besonderheiten: CHF und Währungsrisiko

Als Schweizer Händler gibt es spezifische Punkte bei internationalen Verkäufen zu beachten.

Der starke Franken: Wenn du in CHF einkaufst und produzierst, aber in EUR verkaufst, trägst du ein Wechselkursrisiko. Steigt der Franken gegenüber dem Euro, werden deine Produkte für EU-Kunden teurer – oder deine Marge schrumpft.

Strategien aus der Praxis:

  • Puffer (5–10 %) in Exportpreise einkalkulieren
  • Quartalsweise Preis-Reviews für Wechselkurs-Checks
  • Automatische Umrechnung nutzen, um Währungsrisiko zu minimieren

Business-Logik für die Preissetzung: 

  • Wie preissensibel sind deine Zielmärkte? 
  • Hast du signifikante Kostenunterschiede? 
  • Wie schnell ändern sich Preise generell? 
  • Wie gross ist dein Team? 
  • Welche Margen hast du?

Praxisbeispiel: Ein Kunde verkauft Modeartikel mit 400+ Produkten und Fixpreisen. 

Problem: Er passt CHF-Preise regelmässig an, vergisst aber oft die EUR-Preise. 

Resultat: Preise driften auseinander, Margen stimmen nicht. Er überlegt den Wechsel auf automatische Umrechnung mit 10 % Aufschlag.

ERP-Integration: Preise und Bestände synchronisieren

Für viele Kunden, besonders im B2B-Bereich, ist die ERP-Anbindung zwischen Shopify Markets und dem ERP-System entscheidend.

Typische Herausforderungen:

  • ERP kennt oft nur eine Währung (CHF)
  • Preise im ERP sind teilweise kundenspezifisch
  • Lagerbestände müssen marktübergreifend synchronisiert werden
  • Bestellungen aus verschiedenen Märkten sollen konsolidiert werden

Lösungsansätze:

  • Currency Mapping – klare Regeln, wie ERP-Preise in Shopify-Marktpreise übersetzt werden
  • Preislisten-Import – manche ERPs unterstützen mehrere Währungen nativ
  • Middleware – bei komplexeren Setups nutzen wir Make, Zapier oder Custom-Lösungen
  • Shopify als führende Quelle – in manchen Fällen wird Shopify zur führenden Quelle für Online-Preise

Die richtige Strategie hängt stark von deinem Setup ab. Wichtig ist, die Integration frühzeitig mitzudenken, nicht erst wenn der Shop live ist.

Shopify Markets einrichten: Die wichtigsten Schritte

Jetzt wird’s praktisch. Wir zeigen dir, wie du Shopify Markets konkret einrichtest.

Schritt 1: Markets aktivieren

Gehe zu Einstellungen → Märkte. Dein Primärmarkt (z. B. Schweiz) ist automatisch aktiv. Klicke auf «Markt hinzufügen» und wähle Länder aus (z. B. Deutschland, Österreich als DACH-Markt).

Tipp: Du kannst Länder zu Regionen gruppieren. Ein Markt «EU» mit 10 Ländern ist einfacher zu verwalten als 10 separate Märkte.

Schritt 2: Währung festlegen

Für jeden Markt legst du fest, in welcher Währung Kunden bezahlen. Wähle unter «Verkaufen in lokaler Währung» die Währung (z. B. EUR).

Wichtig: Damit Local Currencies funktionieren, brauchst du einen Zahlungsanbieter mit Multi-Currency-Support. Shopify Payments ist die einfachste Lösung – in der Schweiz oft Stripe als Alternative.

Schritt 3: Preislogik festlegen

Unter «Produkte und Preisgestaltung» wählst du: Automatisch umrechnen, prozentuale Anpassung oder individuelle Preise.

Schritt 4: Zahlungsmethoden konfigurieren

Verschiedene Märkte bevorzugen unterschiedliche Zahlungsmethoden. Was in der Schweiz Standard ist (Rechnung, TWINT), ist in Deutschland oft unüblich.

Shopify Payments unterstützt lokale Zahlungsmethoden automatisch (Deutschland: Sofort, giropay; Niederlande: iDEAL; Polen: Przelewy24).

Unsere Empfehlung: Teste den Checkout in jedem Markt selbst. Simuliere Bestellungen, um sicherzustellen, dass Währung, Zahlungsmethoden und Versandoptionen korrekt sind.

Kosten: Was kostet internationaler Verkauf?

Shopify Markets selbst ist kostenlos in allen Plänen ausser Starter (auch in Shopify Plus). Du zahlst keine zusätzliche Lizenzgebühr.

Was kostet Geld:

  • Währungsumrechnungsgebühren – typischerweise 1–2 % zusätzlich zu normalen Transaction Fees
  • Übersetzungskosten – manuell, professionelle Dienste (0.08–0.20 CHF pro Wort) oder automatische Tools (20–100 CHF/Monat)

Unser Tipp: Starte mit einem Markt (z. B. Deutschland), optimiere Prozesse und Preise, expandiere dann schrittweise. Das minimiert Risiken erheblich.

Fazit: Strategie entscheidet

Shopify Markets ist ein mächtiges Werkzeug – aber kein Autopilot. Die Plattform gibt dir die technische Basis, strategische Entscheidungen liegen bei dir.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Preislogik klug wählen – Fixpreise geben Kontrolle, aber nur bei aktueller Pflege. Automatische Umrechnung skaliert besser. Prozentuale Anpassungen sind der Mittelweg.
  • Währungsrisiko im Blick – der starke Franken ist Fluch und Segen. Kalkuliere Puffer ein oder setze auf automatische Umrechnung.
  • Zahlungsmethoden sind conversion-kritisch – Kunden wollen in ihrer Währung und mit bevorzugter Methode bezahlen.
  • ERP-Integration nicht vergessen – wenn du ein ERP nutzt, plane das Mapping zwischen ERP-Preisen und Shopify-Markets-Preisen frühzeitig.
  • Klein starten, dann skalieren – starte mit 1–2 strategisch wichtigen Märkten, lerne daraus und expandiere dann.

Internationaler E-Commerce ist eine Chance – aber eine, die durchdacht sein will. Shopify Markets gibt dir die Tools. Ob du sie gewinnbringend einsetzt, hängt von deiner Strategie und operativen Exzellenz ab.

Falls du Unterstützung brauchst – von der Strategie über die technische Umsetzung bis zur Optimierung – helfen wir als Shopify-Agentur gerne weiter.

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Shopify Winter Edition 2026: Neue Features im Überblick https://what.digital/de/shopify-winter-edition-2026-neue-features/ Mon, 22 Dec 2025 12:09:00 +0000 https://what.digital/?p=23992 Die Shopify Winter Edition 2026 bringt über 150 neue Features – vom KI-Assistenten Sidekick, der jetzt Apps baut und Workflows erstellt, über native A/B-Tests bis zur automatischen Integration in ChatGPT und Copilot. Besonders spannend für Schweizer Shops: Mehrsprachigkeits-Features, B2B-Erneuerungen und endlich Tools, die teure Drittanbieter überflüssig machen.

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Die Shopify Winter Edition 2026 bringt über 150 neue Features, die deinen Shop intelligenter, schneller und zukunftssicherer machen – vom KI-Assistenten Sidekick über native A/B-Tests bis zur direkten Integration in KI-Chatbots. Für deinen Shopify-Shop bedeutet das konkret: Weniger manuelle Arbeit, bessere Performance und endlich Tools, die du nicht mehr missen willst.

Die grösste Neuerung? KI wird vom netten Gimmick zum echten Arbeitstier. Sidekick baut jetzt Apps, erstellt Flows und passt dein Theme an – alles per Textbefehl.

Dazu kommen native A/B-Tests, die dir teure Drittanbieter-Tools ersparen. Und besonders spannend: Deine Produkte werden automatisch in ChatGPT, Copilot und anderen KI-Assistenten auffindbar – ein komplett neuer Verkaufskanal.

Sidekick wird zum KI-Assistenten – dein neuer Shopify-Profi

Sidekick ist kein Chat-Tool mehr, sondern ein vollwertiger Operator, der plant, ausführt und komplexe Aufgaben übernimmt. Statt nur Fragen zu beantworten, baut er jetzt Custom Apps, erstellt Workflows in Shopify Flow und generiert Reports in ShopifyQL.

Ein Beispiel: Du sagst «Erstelle mir eine App, die automatisch prüft, welche Produkte nachbestellt werden müssen». Sidekick baut dir das Tool – ohne Code, ohne Entwickler.

Proaktive Insights statt reaktive Antworten: Sidekick Pulse liefert dir personalisierte Empfehlungen, bevor du danach fragst. Basierend auf Markttrends und deinen Shop-Daten schlägt er konkrete Optimierungen vor – etwa welche Produkte du pushen solltest oder wo deine Customer Journey hakt. Das Ganze läuft im Hintergrund und meldet sich nur, wenn es wirklich relevant ist.

Custom Apps ohne Entwickler: Die Custom App Generation ist ein echter Game-Changer für KMU ohne eigene IT-Abteilung. Sidekick versteht deine Anforderung in natürlicher Sprache und baut daraus eine funktionierende Shopify-App. Beispiele aus der Winter Edition: Reorder-Tools für Lagerbestände, Task-Tracker für dein Team, Bulk-Importer für B2B-Kundendaten.

Automatisierungen, die wirklich funktionieren: Sidekick erstellt jetzt Flows in Shopify Flow, Custom Reports in ShopifySQL und Kundensegmente – alles auf Zuruf. Ein konkreter Use Case: «Wenn der Lagerbestand unter 10 fällt, erstelle eine Bestellung beim Lieferanten und benachrichtige das Team». Sidekick übersetzt das in einen funktionierenden Flow, den du nur noch aktivieren musst.

Design-Anpassungen per Textbefehl: Theme-Edits laufen jetzt über Sidekick statt über den Code-Editor. «Mach die Buttons runder», «Ändere den Abstand zwischen Produkten», «Füge ein Trust-Badge unter dem Add-to-Cart-Button ein» – das funktioniert alles per Chat.

Der eingebaute Bild-Editor entfernt Hintergründe, erweitert die Canvas-Grösse und räumt störende Elemente aus deinen Produktfotos. Mobil kannst du Sidekick sogar per Sprache bedienen – perfekt für unterwegs.

Praktische Sidekick-Features für den Alltag: Skills sind wiederverwendbare Prompts, die du mit der Community teilen kannst. Statt jedes Mal die gleiche Anfrage zu formulieren, speicherst du erfolgreiche Prompts als Skill und rufst sie mit einem Klick ab.

Die App-Discovery hilft dir, die passenden Tools für deine Anforderungen zu finden – Sidekick vergleicht Features und schlägt vor, welche App am besten zu deinem Setup passt. Sidekick merkt sich jetzt auch deine Präferenzen und vergangene Chats – das macht die Zusammenarbeit deutlich flüssiger.

Native A/B-Tests und Launch-Sicherheit – endlich ohne Drittanbieter-Chaos

Rollouts bringen dir native A/B-Tests für Themes direkt im Admin, mit geplanten Theme-Rollouts und automatischer Gewinner-Übernahme. Kein Fummel mehr mit externen Tools, keine Plugin-Konflikte, keine zusätzlichen Kosten.

Das ist besonders wertvoll für Shopify Plus-Shops, die regelmässig Optimierungen testen wollen. Standard-Shops bekommen eine abgespeckte Version – wann genau, ist noch unklar.

SimGym testet deine Änderungen, bevor Kunden sie sehen: SimGym ist eine neue App aus dem Shopify App Store, die KI-Assistenten einsetzt, um Käuferverhalten zu simulieren. Basierend auf Milliarden echter Transaktionen prognostiziert SimGym, wie sich deine Änderungen auf Conversion, Add-to-Cart-Rate und durchschnittlichen Warenkorbwert auswirken.

Ein Praxis-Beispiel: Du planst ein Theme-Redesign vor Black Friday. SimGym zeigt dir vorab, ob das neue Design besser performt – ohne dass echte Kunden als Testkaninchen herhalten müssen.

Wann lohnen sich A/B-Tests wirklich? Theme-Redesigns vor wichtigen Launches wie Black Friday oder Produktlaunches sind der perfekte Einsatzbereich. Mit Rollouts testest du verschiedene Versionen parallel und lässt automatisch die Winning-Variante übernehmen.

Für mehrsprachige Schweizer Shops besonders spannend: Du kannst Tests pro Markt konfigurieren – also parallel für DE, FR und IT verschiedene Varianten fahren. Das hilft dir, kulturelle Unterschiede im Kaufverhalten zu berücksichtigen.

Agentic Storefronts – dein Shop verkauft in KI-Chats

Agentic Storefronts machen deine Produkte automatisch in ChatGPT, Copilot und Perplexity auffindbar – weitere Kanäle folgen. Kunden können direkt im Chat stöbern, Fragen stellen und kaufen, ohne deine Website zu besuchen.

Du richtest die Daten einmal ein, und Shopify kümmert sich um die Verteilung. Neue Discovery-Kanäle ohne Mehraufwand – genau so sollte es sein.

Warum das für deinen Shop relevant ist: E-Commerce verlagert sich zunehmend in Konversationen statt klassische Webshops. Wer jetzt startet, hat einen Vorsprung, bevor der Kanal zu überlaufen wird.

Das Setup dauert nur wenige Minuten. Wichtig ist, dass deine Produktdaten sauber strukturiert sind – Kategorien, Metafelder und Beschreibungen müssen stimmen.

Sofort nutzbare Features für deinen Shop-Alltag

  • 2048 Varianten pro Produkt statt der bisherigen 100 machen endlich grosse Sortimente vernünftig abbildbar. Fashion-Shops mit vielen Farben und Grössen, B2B-Shops mit komplexen Konfiguratoren und individualisierbare Produkte profitieren am meisten.
  • Unlisted Product Status versteckt Produkte aus Suche und Kollektionen, hält sie aber per Direktlink erreichbar. Perfekt für exklusive Angebote, VIP-Kunden oder Pre-Launch-Tests, bei denen nur ausgewählte Personen Zugriff haben sollen.
  • Automatische Rabatte für Kundensegmente laufen jetzt ohne Workarounds. Du definierst die Segmente – etwa «Kunden, die in den letzten 30 Tagen nichts gekauft haben» oder «VIP-Kunden aus der Region Zürich» – und Shopify wendet die Rabatte automatisch an. Keine Coupon-Codes mehr nötig.
  • Flow Mail erweitert Shopify Flow um transaktionale E-Mails. Versandbestätigungen, Tracking-Updates und Rechnungen laufen vollautomatisch, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Das spart Zeit und reduziert Fehler.

    B2B & Enterprise – Shopify wird erwachsen

    Shopify Collective ist jetzt in 35 weiteren Ländern verfügbar und macht Grosshandel und B2B-Netzwerke einfacher denn je. Du kannst Produkte von anderen Shopify-Marken sourcen und verkaufen – alles im Admin.

    Wichtige B2B-Updates im Überblick:

    • Payment Requests per Fulfillment erlauben separate Rechnungen für Multi-Shipment-Orders
    • Store Credit gibt’s jetzt auch für B2B-Kunden
    • Pickup in Store funktioniert endlich auch für Firmenkunden
    • Dynamic Payment Terms & Deposits über Shopify Functions (Plus-exklusiv)
    • Order Review Rules definieren, welche Bestellungen manuelle Prüfung brauchen

    ERP-Integrationen zu NetSuite, BrightPearl, Fulfil, Sage und Acumatica laufen jetzt über Pre-Built-Connectoren von Patchworks, Fulfil und Kensium. Das macht die Integration deutlich schneller und günstiger.

    Für Schweizer B2B-Anforderungen wie QR-Rechnungen, UID-Felder und längere Zahlungsziele deckt Shopify die Basics ab. Für spezielle Anforderungen brauchst du aber oft noch Apps oder Custom-Lösungen.

    Marketing, Checkout & Internationalisierung

    SMS-Marketing läuft jetzt direkt in Shopify Messaging – Kampagnen erstellen, planen, tracken, alles an einem Ort. Keine Drittanbieter mehr nötig.

    Auto-Translation für Shopify Forms unterstützt 19 Sprachen automatisch, was für mehrsprachige Schweizer Shops Gold wert ist. Formulare werden je nach Browser-Sprache angezeigt.

    Personalisierter Shop Pay Button zeigt die letzten vier Ziffern der gespeicherten Karte. Das schafft Vertrauen und beschleunigt den Checkout, weil Kunden sofort sehen, welche Zahlungsmethode hinterlegt ist.

    Checkout & Accounts pro Market lassen sich jetzt individuell anpassen. Du kannst für verschiedene Länder oder B2B-Segmente unterschiedliche Checkout-Flows konfigurieren – perfekt für internationale Shops mit unterschiedlichen Anforderungen.

    Neue Zahlungsoptionen: Shop Pay Installments gibt’s jetzt auch in UK mit Laufzeiten bis 24 Monate. Apple Pay ist als Zahlungsmethode in Shop Pay verfügbar, und das Onboarding für Shopify Payments läuft jetzt schneller, mit weniger Anforderungen und AI-Unterstützung.

    Developer & Plattform-Updates – kurz & knapp

    Bulk Operations laufen jetzt deutlich schneller, Mass-Imports verarbeiten grössere Datenmengen in kürzerer Zeit. Perfekt für Shops mit grossen Produktkatalogen oder häufigen Updates.

    Shopify Functions ersetzen im Juni 2026 die alten Scripts – schnellere Ausführung, mehr Parität, sicherere Migration. Falls du noch alte Scripts im Einsatz hast, solltest du jetzt mit der Migration starten.

    Dev Assistant wurde aufgebohrt und unterstützt jetzt die gesamte Developer-Plattform mit gezielter Doku und Code-Beispielen. Für Agenturen wie uns bedeutet das: Schnellere Entwicklung, weniger Bugs, zufriedenere Kunden.

    Fazit: Was du jetzt tun solltest

    Die Shopify Winter Edition 2026 bringt echte Verbesserungen statt Marketing-Gimmicks. KI wird produktiv, A/B-Tests laufen nativ, und deine Produkte werden in KI-Chats auffindbar.

    Für deinen Shopify-Shop besonders relevant:

    • Mehrsprachigkeits-Features für DE/FR/IT
    • Agentic Storefronts für neue Verkaufskanäle
    • B2B-Erneuerungen für Grosshandel und Firmenkunden
    • Native A/B-Tests für datengetriebene Optimierung

    Wer jetzt auf die neuen Features setzt, spart Zeit, Geld und Nerven. Als Shopify Agentur helfen wir dir, die passenden Features für deinen Shop zu identifizieren und umzusetzen.

    The post Shopify Winter Edition 2026: Neue Features im Überblick appeared first on what. AG.

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